@Bastianoso

SonneMondSterne-Festival 2009

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Ausverkauft.

Das merkten wir auch schon am Donnerstagabend, als wir zwischen Mond und Sternen (die Sonne war schon untergegangen) anreisten und das Festivalgelände von der leicht erhöhten Straße in Augenschein nehmen konnten: alles voll. Über eine halbe Stunde sind wir ziel- und planlos über das Festivalgelände gekurvt und haben nach freien Plätzen Ausschau gehalten, bis wir dann noch ein schönes Plätzchen, nicht zu nach oder zu fern der sanitären Anlagen und Scheinwerfer auf dem „Campingplatz leise“ gefunden hatten.
Ja, es gab zwei Campingbereiche, einen Leisen, weiter ab gelegen (dafür näher am See) und einen Lauten nah am Festivalgelände. Auf dem lauten Campingplatz hatten die Festivalbesucher zusätzlich noch selbst massiv Lautsprecheranlagen und DJ-Pults aufgefahren um anständig vorglühen zu können – wir sind aber Memmen und legen großen Wert auf geruhsamen Schlaf, daher haben wir uns für den leisen Campingplatz entschieden. Eine gute Wahl, wie sich später herausstellte.

Der Campingplatz

Subjektiv voll, wohlgemerkt. Aber irgendwo gibt es ja immer noch eine Lücke. Denn während wir am Freitag gemütlich einen Rundgang über das Festivalgelände machten, reisten noch weitere Massen an, die sich dann wirklich irgendwo dazwischen quetschen mussten:

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Wie man auf den obigen Bildern wohl gut erkennen kann, war die strukturelle Organisation des Festival sehr gut. Es gab breite Rettungswege, die von Polizei und Ordnungskräften auch stets freigehalten wurden, sodass sich jeder in Ruhe ein schönes Plätzchen für sein Zelt aussuchen konnte.
Teilweise fanden direkt am Eingang schon Kontrollen der Fahrzeuge statt:

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Die Polizei war bei den Drogenkontrollen glücklicherweise sehr entspannt und stets freundlich.
Beim Vorglühen am Freitagabend wurde dann direkt auf dem Campingplatz auch unser Fahrzeug durchgecheckt, aber die haben natürlich nichts gefunden 🙂 Wir hatten alles gut versteckt! Wir hatten ja auch gar nichts dabei. Bei dem Festivalprogramm allerdings, ist es kein Wunder, dass die Besucher sich Stoff mitbringen, schließlich sah die Running Order zeitmäßig etwa so aus:

  • Programm Freitag
    • First Gig um 18:00 Uhr
    • Last Gig am Samstag um 17:00 Uhr
  • Programm Samstag
    • First Gig um 10:00 Uhr
    • Last Gig am Sonntag um 21:00 Uhr

Wie soll man das ohne Drogen überstehen? Wir haben dementsprechend viel verpasst…:'(

Ein paar Eindrücke vom Gelände möchte ich hier gerne noch loswerden, da das Gelände wirklich liebevoll beschildert und eingerichtet war:
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Auch die Festivalbesucher waren äußerst gut ausgestattet und haben es sich schnell heimisch gemacht:
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Chillout am Freitag

Nach unserem Rundgang haben wir den großen Badesee näher in Augenschein genommen und uns bei warmen 28°C eine angenehme Abkühlung genehmigt.
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Da waren wir natürlich nicht die einzigen und einige hatten wohl auch schon etwas getankt *g*
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Freitagabend

Acht Stages stehen uns am Freitag zur Auswahl. Und wir entscheiden uns für die Headliner The Prodigy, Deichkind und Sven Väth.
Aber erstmal muss man natürlich auf das Festivalgelände draufkommen! Der Weg führt durch die Kontrollen über eine große Treppe:

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Direkt auf das famos große Festivalgelände:

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Und die Headliner des Abends wurden frisch auf der Mainstage serviert:
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Dadurch, dass wir uns nur die Headliner angesehen haben, verpassen wir zwar eine ganze Menge anderer Acts, aber man kann sich ja schließlich nicht zweiteilen und ich möchte es wirklich nicht gemisst haben Prodigy und Deichkind live gesehen zu haben.

Samstag

Ja, das Festival ging noch bis 17:00 Uhr und startete am Samstag auch schon wieder um 10:00 Uhr, aber wir hängen halt an unserem Schlaf. Gemütlich bis um neun haben wir’s im brütend heißen Zelt ausgehalten und den ganzen Samstag sind wir hauptsächlich der sonne aus dem Weg gegangen. Brütende 30°C im Schatten, nur dass Schatten Mangelware war :-/
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ein Eis tröstete über das Gröbste hinweg:
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Gegen Nachmittag ging es auch nur nach darum, sich zünftig zu ernähren und natürlich, wieder schön zu chillen:
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Samstagabend

Der Partyabend startete ganz entspannt um 22:00 Uhr mit Polarkreis 18 im Maincircus:
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Ich kenne die Jungs ja nur aus dem Radio über ihren Hit „Allein allein“ und muss sagen, so ganz mein Fall ist die Mucke nicht. Etwas zu strange und abgefahren für meinen Geschmack…meiner Begleitung hat’s jedoch super dort gefallen.

Ich bin dann aber relativ schnell abgezogen zu Mia., die bereits um 22:35 Uhr angefangen hatte zu spielen.
Ein echtes Highlight des Festivals, meiner Meinung nach. Meine Begleitung fand Mia. voll langweilig *g*
Die Geschmäcker sind eben verschieden.
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Peter Fox habe ich übersprungen, schließlich habe ich ihn im März erst live in Hamburg gesehen und habe mich kurz bei einem entspannenden Erfrischungsbierchen vom Zeltplatz aus dem Feuerwerk gewidmet:
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Danach noch kurz zu Fatboy Slim, der wirklich eine schöne Show abgezogen hat und das Publikum schön im Griff hatte und schlussendlich nochmal die kleineren Stages abklappern:
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Sonntag, die Abreise

Fatboy Slim habe ich nicht ganz durchgehalten, mich dafür ein paar Stündchen auf’s Ohr gehauen und bin dann in aller Frühe um sechs Uhr Morgens losgedüst in Richtung Heimat. Die Wege waren versperrt von den letzten Schnapsleichen, die einem auf sie zukommenden Auto lieber zuprosten, als aus dem Weg zu gehen – aber auch da bin ich letztendlich gut vorbeigekommen und binnen weniger Stunden war ich auf staufreien Autobahnen wieder daheim. Verpasst habe ich natürlich die überall angekündigte „Schluck den Druck“-Party, aber vielleicht weiß ja ein Kommentator hier mehr darüber 😉
Hier nun noch ein paar letzte Bilder, die gezeigt werden wollen es aber nicht mehr in den Bericht geschafft haben:
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Dieser Artikel ist auch im Buch @Bastianoso — Eine Blog-Zeitreise von 2005 bis 2013 erschienen.

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Schöner Bericht und vor allem gute Fotoreihe. Fühle mich hinter der Raviolidose gut getroffen. In Kürze auch bei uns ein kleines Review!

[…] prangte das Schild “sold out – ausverkauft”, ähnlich wie es schon beim SonneMondSterne-Festival dieses Jahr der Fall […]

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