@Bastianoso
© John Davis / Stage Entertainment

Paramour

Beim neuen Musical in Hamburg dreht sich alles um die Filmfabrik Hollywoods. Dort, wo die Stars groß gemacht gemacht werden, spielt die Liebesgeschichte Paramour.

Bisher kam ich leider noch nicht in den Genuss eine traditionelle Show des Cirque du Soleil zu besuchen doch durch einen Zufall hatte ich nun die Möglichkeit die Preview des neuen Musicals „Paramour“ — frisch gelandet vom Broadway im Hamburger Stage Theater „Neue Flora“ in der Holstenstraße — zu besuchen.

Heute, am 14. April, ist der offizielle Start des Musicals und die Kartenverkäufe haben bereits begonnen. Stage Entertainment ist ja eigentlich immer ein Garant für gelungene Musicals. You name it: „Das Wunder von Bern“, „Der König der Löwen“, „Dirty Dancing“ —alles Kassenschlager! Und nun? Ein Akrobatik-Musical in Kooperation mit dem Cirque du Soleil.

Das Thema: Hollywood — die Traumfabrik in Amerika, in der Unmögliches möglich gemacht wird und Stars erschaffen werden, bietet mit Paramour eine Liebesgeschichte über die goldene Ära Hollywoods.

Große Stars und schüchterne Sternchen vom Land, extravagante Regisseure und depressive Musiker — dazu eine Wagenladung voll Akrobaten und viel, viel Musik!

Gespannt nahmen wir unsere Plätze ein und warteten auf den Beginn der Show. Bis es so weit war, unterhielt ein Pantomime die ankommenden Gäste und sorgte für Kurzweil.

Zugegeben ist die Story des Musicals etwas flach und die Geschichte wäre leicht in fünf Minuten erzählt. Das Musical pappt die dünne Story mit reichlich bunten und aufwändigen Kostümen, vielen Akrobatik-Einlagen und Show-Effekten auf, sodass die zwei Stunden wie im Fluge vergehen.

Sogar der Name spiegelt die Zweiteilung aus Musical und Artistik-Show wieder: „Paramour“ ist englisch für „Liebhaber“ und französisch „par amour“ für „aus Liebe“ — und genau darum geht es auch: der berühmte Hollywood-Regisseur A.J. Golden (gespielt von Pasquale Aleardi) verliebt sich in seinen neuen Star „Indigo“ (gespielt von Vajèn van den Bosch). Aber auch der junge, aber mehr oder weniger erfolglose Musiker Joey (gespielt von Anton Zetterholm) hat sich in Indigo verguckt und die Frage ist nun natürlich, für wen sich das neugeborene Hollywood-Sternchen entscheidet.

Was kann man von der Show erwarten?

© John Davis / Stage Entertainment

„Paramour“ ist als Musical inszeniert und so wird natürlich ständig gesungen und getanzt. Allerdings wird nicht so viel getanzt, wie man es womöglich aus anderen Musicals gewohnt ist. Denn mit dem Cirque du Soleil halten natürlich auch atemberaubende und rasante Akrobatik-Choreographien Einzug.

So kann man nicht nur den berühmten Chinese Pole oder Vertikalseilartistik bestaunen, sondern auch die Klassiker Schleuderbrett, Trampolin und Trapez — sogar ein Einrad ist in die Show integriert. Es ist ein bisschen wie im Zirkus oder bei Holiday on Ice — man weiß manchmal gar nicht, wo man hinschauen soll, so viel passiert auf der Bühne.

Die Artisten liefern bei „Paramour“ wirklich ihr Bestes ab und wer sich für Akrobatik und Musicals begeistern kann, macht mit einem Besuch in der Neuen Flora wirklich nichts falsch!

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3.5

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Bildmaterial dieses Artikels: © John Davis / Stage Entertainment

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