@Bastianoso

Grillen am Sonntag

Es ist Sonntag Mittag.
Es ist heiß.
Wir sitzen gemütlich in der Loggia und trinken Bier, essen Vanilleeis mit Schokostreuseln und lassen es uns gut gehen.

Dann die Idee: „Wir gehen grillen!“.
„Hhmmm…“, denke ich, „da müsste man mal im Keller schauen, wegen des Grills. Und dann die Würstchen kaufen….jaja, das ginge schon irgendwie.“.

Nachdem die erste Kosten-Nutzen-Rechnung zu Gunsten Grillen ausgefallen ist fingen wir an die benötigten Güter zusammen zu stellen.

Eigentlich eine Aufgabe von ca. 15 Minuten.
Kartoffeln kochen, Tomaten schneiden, Schafskäse stückeln und vermengen etc. pp..

Naja, und schlussendlich ja auch den Grill aus dem Keller holen.
„Kein Problem!“, dachte ich mir, doch es kam anders.

Den Grill fanden wir im Nu unterhalb einiger Kartons, Kabel und Tüten.
Doch das Grillrost ließ sich nicht finden.
Überhaupt nicht!
Wir haben den ganzen Keller total auf den Kopf gestellt!

Ich fand Kartons voll Teppichresten und anderen Umzugsgegenständen, jedoch nirgends dieses blöde Grillrost.
Nach dreißig Minuten kompletten Umräumens hatte ich die Schnauze voll und bin wieder in die Wohnung.
Und da fand ich auch das Grillrost nebst Grillanzündern wieder – im Kleiderschrank!!!

Welcher Idiot hat das Grillrost in den Kleiderschrank getan?!
Naja, kann ja nur ich gewesen sein.

Nach nun insgesamt einer Stunde Vorbereitungszeit sind wir dann endlich in den Park und haben gegrillt.
Ein paar Würstchen, Grillkartoffeln und Tomaten-Tönnchen. Dazu Bier.
Ein herrlicher Schmaus war das.

Einzig störend die unvermeidliche Interaktion mit dem fussballspielenden Volk um uns herum.
Mehrmals war unser Grill in höchster Gefahr und wurde sogar dreimal leicht getroffen.
Zum Glück ist kein Grillgut verloren gegangen.

Als uns dann gegen acht Uhr die Sonne verließ um hinter den Bäumen zu verschwinden haben wir unsere sieben Sacheng epackt und sind wieder ins warme Heim gezogen.

Fazit: Grillen im lokalen Stadtpark ist eine ausgezeichnete Real-Life-Aktion, denn der Kontakt zu anderen Menschen ergibt sich wie von selbst. Getreu dem Motto: „Kannst Du mir mal mein Bier aufmachen?“.

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