@Bastianoso

Fettes Brot im Hamburger Hauptbahnhhof

Spontanes Überraschungskonzert der nordischen Jungs im Hamburger Hauptbahnhof!

Am Mittwoch habe ich es im Radio gehört: am Freitag, den 1. April um 7:00 Uhr morgens(!) sollte „Fettes Brot“ in der Wandelhalle im Hamburger Bahnhof für eine halbe Stunde -for free- auftreten.
Ein Aprilscherz?

Nun, Fettes Brot mal wieder live zu sehen, das hätte schon was.
Aber am 1. April um sieben Uhr in der früh im Bahnhof zu stehen und dann zu erfahren es war ein Scherz, das wäre schon übeldoch „übel für wen eigentlich?“, fragte ich mich. Denn ich würde doch sicherlich nicht der einzige sein, der sich das durch den Kopf gingen ließ und kann ein Radiosender es sich heutzutage leisten die Leute so früh zu einem Konzert zu schicken, was gar nicht stattfindet?

Also, die Sache ist klar: nichts wie hin. Vorher noch den Donnerstag Abend um die Ecke geleitet, den frühesten Freitag Morgen begleitet und dann zum Hamburger Hauptbahnhof.
Eins sage ich Euch, wenn ihr mal in greifbarer Nähe zum Hbf. HH einen Parkplatz sucht, tut das um 6:00 Uhr morgens: alles frei!

Als ich die Wandelhalle mit meiner Begleitung betrat, war sie noch etwas leer. Zumindest im Vergleich zu einer Stunde später. Ein paar Gestalten liefen ziellos umher, die Bahnpolizei patrouillierte und es wurden große Kisten von kleinen Leuten kreuz und quer durch den Bahnhof getragen und Kabel verlegt.
Auf der Galerie (Brücke zwischen linkem und rechtem Wandelgang) stand schon ein Mischpult und ein paar Lautsprecher zwischen denen ein Moderator nervös umherlief und seine Sprüche abließ – es schien also zumindest irgendetwas zu passieren!

Je näher der große Zeiger wieder nach oben strebte, desto mehr Personen fanden sich ein und die Reihen füllten sich schnell auf; einmal rund um die Galerie und unten drunter.
Kurz vor Ankunft des großen Zeigers vertröstete uns der Moderator dann auch schon, dass es wohl noch etwas dauern würde. Darauf habe ich gewartet – doch ein Scherz!

Aber tatsächlich, eine halbe Stunde später, ca. um 07:30 Uhr, betrat, nach einem Versuch uns mit der Begrüßung von Jürgen Drews fehlzuleiten, Fettes Brot die Bühne!
Ich dachte zunächst noch an eine Coverband, denn die Brote sahen überraschend klein aus, aber dann erkannte man doch die Gesichter und man sah förmlich, wie die Erleichterung durch die Reihen ging und Hamburg mit dem Kopfnicken begann.

Fettes Brot schaffte es, binnen weniger Minuten die Wandelhalle in einen großen Partykeller zu verwandeln.
Die Einbindung des Publikums, von dem die Brote umgeben waren, stand im Mittelpunkt der Show.
Sie spielten ein paar alte Songs, aber auch zwei oder drei aus ihrem neuen Album und warfen massenweise Fettes Brot Taschentuchpackungen (was es alles gibt) in die Menge.
Um einen herum begannen die Menschen zu tippen, zu wippen, zu nicken und zu springen und nach einer halben Stunde war’s vorbei.
Sie gaben als Zugabe noch ‚Emanuela‚ und verschwanden so schnell in der Menge, wie sie zuvor aus ihr erschienen.
Hamburg-typisch löste sich die Ansammlung fluchs auf und das geschäftige Treiben hatte wieder Oberhand.

Dieser Artikel ist auch im Buch @Bastianoso — Eine Blog-Zeitreise von 2005 bis 2013 erschienen.

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