@Bastianoso

Ein Tag im Wildpark Schwarze Berge

Einer der heißesten Oktobersamstage der letzten zahn Jahre – prädestiniert dafür etwas draußen zu unternehmen.
An Hagenbecks Tierpark fanden wir irgendwie keine Freude und so zog es uns in den Wildpark Schwarze Berge im Herzen der Harburger Berge.

Der Park ist erstaunlich schön angelegt und dezent kommerziell vermarktet. So kann man dort Honig von den Parkbienen kaufen, einen Handwerkermarkt besuchen oder seine Würstchen selbst grillen.

Doch das eigentliche Kapital schlägt der Wildpark selbstverständlich aus der ausgewogenen Auswahl von meist heimischen Tieren, die in anständig dimensionierten Gehegen gehalten und den Besuchern gut zugänglich sind.

Bis auf den Braunbären (wieso nur einer?), der wirklich traurig aus der Wäsche guckte und teilnahmslos auf seinem Felsen saß (in einem wirklich großen Gehege mit vielen Rückzugsmöglichkeiten abseits der Besucherströme), machten alle Tiere auf mich einen glücklichen und entspannten Eindruck.

Selbst der Fuchs schlief seelenruhig in seinem kleinen Bau hinter einer Glasscheibe und ließ sich von den gaffenden Besuchern nicht stören.

Ein besonderes Highlight waren für mich die freilaufenden Hängebauchschweine, die genüsslich zwischen den Besucherbeinen nach Nahrung suchten – und auch reichlich bekamen. Denn direkt am Eingang kann man für einen Euro aus umgebauten Zigarettenautomaten kleine Futterpäckchen ziehen, die die meisten Tiere gerne mögen.

An jedem Gehege gibt es zudem deutliche Hinweistafeln ob gefüttert werden darf und wenn ja, was die Tiere besonders gerne mögen oder was ihnen eher den Magen verdirbt.

Ein ruhiger und entspannter Spaziergang durch den Park kostet € 9,- und dauerte in unserem Fall (inklusive Grillpause) gute vier Stunden.
Mit Kindern kann der Besuch aber natürlich auch den ganzen Tag dauern, schließlich gibt es auch viele Spielplätze und Dinge zum ausprobieren – die uns aber nicht so lagen.

Das gilt auch für den Streichelzoo in dem ganz niedliche kleine Ziegen und Lämmchen frei herumliefen und sichtlich gut genährt waren. Auch hier gibt es eine Ruhezone in die sich die Tiere zurückziehen können, wenn ihnen der Trubel zu viel wird. Uns haben bereits fünf Minuten gereicht, dann hatten wir genug schreiende und hüpfende Kinder für den Rest des Tages gesehen.

Wir werden dem Wildpark im Winter auf jeden Fall noch einen Besuch abstatten um uns die Tiere im Schneetreiben anzusehen!

Für die ganz Neugierigen unter meinen Lesern, hier eine stumpfe Auflistung der gehaltenen Tierarten:

  • Zwergotter
  • Hängebauchschweine
  • Steinböcke
  • Muffelwild (Mufflons)
  • Dybowskihirsche
  • Dachs und Fuchs
  • Schottische Hochlandrinder (beeindruckend!)
  • Frettchen
  • Esel
  • Luchse
  • Honigbienen
  • Fischotter
  • Sittiche
  • Meerschweinchen
  • Fledermäuse (mit Infotafel über Arten und Verhalten)
  • Schlangen
  • Wildschweine (sind wirklich große dabei!)
  • Hauskaninchen
  • Heidschnucken
  • Damhirsche
  • Braunbären
  • Elche
  • Waschbären
  • Marder
  • Mäuse und Ratten
  • Wildpferde
  • Wisente
  • Rotwild
  • Kaninchen
  • diverse Eulen
  • Uhus
  • Wölfe (leider nur Canis Lupus Lupus)
  • Wildkatzen
  • Störche
  • Enten
  • Rabenvögel
Dieser Artikel ist auch im Buch @Bastianoso — Eine Blog-Zeitreise von 2005 bis 2013 erschienen.

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