Webseiten-Ladezeit verkürzen: CSS und JS komprimieren

Seitenaufrufe lassen sich enorm beschleunigen, wenn man die Inhalte vor dem Übertragen komprimiert.
Dafür gibt es im Netz einen Standard, den Webserver und Browser beherrschen: mod_gzip.

Doch leider ist nicht bei jedem Apache Webserver, der im Netz unterwegs ist, das Modul mod_gzip installiert und aktiviert.
Je mehr Traffic auf der Webseite ist, desto mehr macht sich die fehlende Kompression bemerkbar.

Für die Glücklosen, die nicht auf einem Rootserver oder Managed-Server rumfurwerken können, gibt es aber auch alternative Lösungen:

Michael Schwarz von php-vision.de hat ein kleines PHP-Script geschrieben, welches JavaScript und CSS-Dateien auf Wunsch schon komprimiert an den Browser ausliefert.
Die Aufrufe der *.css-/*.js-Dateien müssen nur über das Script gelenkt werden.

Nach dem Download des Scripts, kann man diese Umleitung bequem über eine .htaccess-Datei lenken:

RewriteEngine On
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} -f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} (.*).[css|js]
RewriteRule (.*) /gzip.php?file=$1 [QSA,L]

Zu beachten wäre hierbei, dass nicht alle JavaScripte die Kompression unbeschadet überstehen.
Daher komprimiere ich bei mir nur die CSS-Dateien.
Die JavaScript-Dateien wähle ich per Hand aus und verlinke sie im HTML-Code wie folgt:

<script type=“text/javascript“ src=“/gzip.php?file=/js/sitewide.js“></script>

Meine CSS-Datei hat sich so von 2,4 KB auf 0,9 KB reduziert.
Meine JavaScript-Datei ist von 44,9 KB auf 15,9 KB geschrumpft.

Bei entsprechend vielen Seitenaufrufen, lässt sich so orgendtlich Bandbreite sparen.

Zusätzlich ist in Michaels Script auch eine kleine Caching-Anweisung für Browser eingebaut, die dem Browser die Datei nur erneut zusendet, wenn sie geändert wurde.

Die Kombination aus beidem spart mächtig gewaltig Bandbreite 🙂

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