@Bastianoso

Smartphone-Apps werden sicherer!

Zahlreiche beliebte Apps werden derzeit stark überarbeitet und sicherer und schneller gemacht. Dabei sind auch ein paar Wermutstropfen, aber der Reihe nach.

Dropbox

Der Cloud-Dienst Dropbox bietet nach einer extrem kurzen Betaphase seit heute das Feature der zweistufigen Anmeldung für alle Benutzer an.
Google-Nutzer kennen dies bereits von Ihrem Google-Konto und auch bei Dropbox hat man die Wahl zwischen einer App oder eine SMS, die den Code zum Einloggen per Browser oder Anwendung zur Verfügung stellt.

Aktivieren kann man dies im eigenen Dropbox-Konto unter: https://www.dropbox.com/account#security.

WhatsApp

Der viel gerühmte SMS-Ersatz WhatsApp versendet und empfängt seit heute alle Nachrichten ausschließlich verschlüsselt – und zwar egal ob man im WLAN oder im Mobilfunknetz online ist.

Alles was man zur Aktivierung tun muss, ist die neueste Version herunterladen.
Haben Bekannte noch nicht die neueste Version mit aktivierter Verschlüsselung installiert, gehen die Nachrichten an diese unverschlüsselt. Ein Sicherheitsmanko mit dem man leben kann, wie ich finde.

Facebook

Facebook hat seine App hingegen auf Geschwindigkeit optimiert – was der App zugegebenermaßen auch sehr gut getan hat. Der Geschwindigkeitszuwachs ist subjektiv dezent spürbar. Alles läuft jetzt flüssiger und die oft vorkommenden Hänger sind deutlich weniger geworden.

Instagram

Wieso erwähne ich an dieser Stelle Instagram? Nun, auch Instagram hat seine App sicherer gemacht. Wenn man das rein technologisch betrachtet. Ende Juli berichtete ich bereits über das neueste Update der Instragram-App (welches ich aus diesem Grund noch nicht geladen habe). Jede Schnittstelle ist ein potentielles Sicherheitsrisiko und mit der Verzicht auf die Twitterschnittstelle wurde eben ein solches Risiko ausgeschlossen.

Sicher, das ist für die Nutzer nicht gerade toll und eine reale Gefährdung ging von dieser Schnittstelle nun auch nicht aus. Aber es zeigt doch, dass sich im Bereich der Apps immer noch eine Menge tut – bedenkt man doch all die Stimmen, die das Ende des App-Zeitalters bereits angekündigt haben.

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