Ein Treffen mit Harald N. Stazol

Es ist nun fast drei Jahre her, da traf ich Harald das erste mal bei einer Vernissage meiner Bekannten Elena Getzieh. Es war eine kleine Ausstellung lokaler Künstler, hauptsächlich von der HfBK Hamburg. Harald war der „Special Guest“ der Ausstellungseröffnung und führte die Besucher nach einer kleinen Rede an den einzelnen Exponaten vorbei und reimte sich hier und da ein paar beschreibende Worte über die Werke zusammen.

Das Ganze war, man merkte es schnell, völlig unvorbereitet und doch schaffte Harald es nicht bloß Offensichtliches zum Ausdruck zu bringen, sondern auch Beziehungen zu anderen, bekannteren Werken herzustellen und die lokalen Hamburger Künstler in einen kosmopolitischen Kontext zu setzen.

Ich genoss den Abend mit Harald sehr und wechselte im Anschluss noch ein paar Worte mit ihm. Er plauderte ein Wenig aus seinem Leben und erheiterte die Gesellschaft mit kleinen Anekdoten aus seiner wechselreichen Vergangenheit: Autor für Stern und FTD, freier Journalist und Buchautor.

Man kann Harald nur schwer beschreiben, doch dieses Video ist vielleicht ein guter Einstieg:

Wieso schreibe ich nun all das?

Beim Aussortieren meiner Fotos bin ich über eben jenes Foto oben gestolpert und da kam er mir wieder in den Sinn und ich war ganz verwundert, dass ich fast drei Jahre später seinen Namen immer noch wusste. Also habe ich mir kurzerhand seinen 2011 erschienenen Essayband „Ich bin gerne Deutscher — Eine Liebeserklärung“ bestellt und warte nun auf den Briefträger.
Sein erster Roman „Porcella“ steht seit seiner Herausgabe 2010 auf der schweizer Liste der 30 lesenswerten Büchern und ist geht bestimmt auch runter wie Öl, aber ich fange erst mal mit kleinen Essays an.

P.S. Für die HfBK machte ich seinerzeit auch ein Fotoshooting. Die Fotografien daraus, gibt es hier zu sehen: http://www.scheefe.de/?s=hfbk (allerdings ohne Harald)

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