@Bastianoso

Die heimische Cocktailauswahl

Meine fixe Idee, eine Hausbar zu unterhalten hat sich über die Jahre zu einem platzraubenden Paradies für Alkoholiker entwickelt. Heute habe ich ausgemistet und zusammengestrichen, sodass eine effiziente Auswahl an feinen Cocktails übrig geblieben ist.

Seit etwa sieben Jahren steht bei mir im Wohnzimmer eine Hausbar — zunächst aus Pressholzplatten und mit Kork bespannt; ein paar Jahre später dann deutlich solider aus Küchenschränken mit einer Arbeitsplatte drauf. In dieser Zeit wurden etliche Parties und Cocktailabende veranstaltet und jeder, der schon mal einen Cocktailabend gemacht hat, weiß, dass es nahezu unmöglich ist immer alles da zu haben.

So wuchs über die Jahre der Bestand an hartem Alkohol, Likören und Sirupen um eine möglichst breite Palette von Cocktails anbieten zu können. Die Crux an der Sache ist nur: man hat ja nie alles da. Entweder es fehlt ein spezieller Sirup oder ein exotischer Saft — die entsprechende Deko (Cocktailkirschen, frisches Obst) ist sowieso nie da.

Anlässlich des gestrigen Cocktailabends habe ich mal Kassensturz gemacht und Bilanz gezogen: ganze 47 Flaschen haben sich in über sieben Jahren Hausbar angesammelt.

47 Flaschen Hartalk, Likör, Sirup, Kurze. Und trotzdem ist nie genug da um ausgerechnet DEN Cocktail herzustellen.

Gestern habe ich damit Schluss gemacht: mit einer respektablen Latte an Cocktail- und Longdrink-Basics sowie einer Reihe alkoholfreier Alternativen habe ich eine solide Liste von Klassikern und ein, zwei Exoten zusammengestellt und mir anhand der Rezepte die benötigten Zutaten rausgesucht.

Nach kurzem und schmerzvollem Abgleich mit dem Barbestand habe ich ganze 20 Flaschen aussortiert!

Durch die konsequente Auswahl von Flaschen, habe ich nun die Möglichkeit jederzeit 40 verschiedene Cocktails zuzubereiten ohne vorher jedes mal den Supermarkt aufsuchen zu müssen, weil doch wieder irgendein Saft fehlt.

Ich werde die Rezepte bei Zeiten mal hübsch zusammentragen und vielleicht ein eigenes Rezeptbuch daraus machen. Also schaut in zwei bis drei Jahren noch mal rein 😉

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