Softwarelebenszyklus

Der Softwarelebenszyklus startet neu in der Begründung eines neuen Projekts. Der ÜBergang vom Ende zum Anfang stellt die Wartung und der Support dar. So schließt sich der Kreis.

  1. Projektbegründung
  2. Ist-Analyse / Schwachstellenanalyse
    Sie ist ergebnisoffen und sollte nicht von Programmierern erstellt werden, da diese voreingenommen sind.

    1. Erhebungstechniken
      Interview-Technik
      – hoher Informationsgehalt
      – individuelle Anmerkungen möglich
      Fragebogen-Technik
      – geschlossene Fragen ermöglichen leichte Auswertung
      – zeitsparend
      – große Beteiligung möglich
      Selbstaufschreibung
      – Beteiligte schreiben selbst Fragen und Antworten auf
      Unterlagenstudium
      – Dokumente und Dateien analysieren
      Erhebung durch Mitarbeit
      – Test-Mitarbeiten im Betrieb
      Beobachten
      – langfristiges Beobachten oder
      – Multimoment-Analyse
  3. Lastenheft
    Beschreibung aus Kunden-/Anwendersicht was das System leisten soll.
    Es enthält:
    – zeitlichen Ablaufplan
    – Verwantwortliche
    – Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
    – Umgebung (Hardware, OS, etc.)
  4. Pflichtenheft
    Beschreibung aus Programmierersicht was das System leisten soll.
  5. Visualisierung
    Verdeutlichung der Projektinhalte durch klare visuelle Darstellungsformen wie Tortendiagramme oder skizzierte Prozessabläufe.
  6. Programmierung
    Gelgentliche Besprechung des status quo durch:
    – Prototyping (kleine funktionierende Programmteile)
    – rapid Prototyping (bspw. Screenshots)
  7. Test
    Test sind stets destruktiv, reproduzierbar und dokumentiert.
    – Blackbox-Test (Prüfen der Funktionslogik aus Anwendersicht)
    – Whitebox-Test (Prüfen der Rechenlogik aus Programmierersicht)
  8. Dokumentation
    – Handbücher, Tutorials, Referenzkarten etc.
  9. Schulung
    – Seminare
    – Multiplikatoren-Schulung (Schneeballeffekt)
    Mitarbeiter werden zum Schulen geschult
    – Online-Schulung
    – Computer-Based-Training
    – Coaching (Training on the job)
  10. Systemeinführung
    – Paralleleinführung
    Vorteile: Nachhaltigkeit alter Datenbestände
    Nachteile: Inkonsistente Datenbestände, Gewohnheit
    – Sofort-Umstellung
    Vorteile: Schnell
    Nachteile: Probleme bei Umstellung
    – Pilot-Umstellung
    Vorteile: Zeit zum Testen und Prüfen
    Nachteile: Nur machbar wenn Zeit vorhanden
  11. Wartung/Support
    Dieser Bereich benötigt erfahrungsgemäß die meiste Zeit (etwa 2/3)
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