Nase-Mund-Maske von Playmobil

Dieser Artikel wurde vorsorglich als unbezahlte Werbung markiert.
(Unbeauftrage Werbung durch Markennennung, ggf. Abbildung und Verlinkung; selbst gekauft)

Die Corona-Pandemie treibt zeitweise seltsame Blüten. So hat der beliebte Spielzeug-Hersteller Playmobil seit neuestem auch Alltagsmasken gegen Corona im Angebot.

Gesehen habe ich das Angebot beim örtlichen Drogeriemarkt und ich war einfach zu neugierig, als dass ich die Maske hätte links liegen lassen können. So wanderte das kleine Päckchen vor der Kasse noch schnell in meinen Einkaufskorb und ich habe die Maske heute mal ausgepackt und zusammengebaut.

Details zur Maske von Playmobil

Kostenpunkt: € 4,86
Artikelnummer: 70722
Lieferumfang:

  • Mund-Nase-Maske von Playmobil
  • Filterabdeckung
  • Packung Playmobil-Taschentücher als Filter
  • Gummiband
  • Faltblatt mit allgemeinen Hygienehinweise
  • Anleitung
Lieferumfang der Mund-Nase-Maske von Playmobil

Erhältlich ist die Behelfsmaske in verschiedenen Größen und Farben.
Ich habe die Größe L in modischem Türkis erwischt.
Die Größe M kommt in grauer Farbe und die Größe S ist in orange gehalten.

Gefertigt wird die Nase-Mund-Maske von Playmobil aus TPE (Thermoplastisches Elastomere) im Spritzgußverfahren in Dietenhofen in Deutschland von der geobra Brandstätter Stiftung & Co. KG.

Vom Verkaufserlös spendet Playmobil pro Maske in Deutschland im Rahmen der Aktion „Held*Innen des Alltags“ € 1,- an den Corona-Nothilfefond des Deutschen Roten Kreuzes.

Auf der Verpackung der Maske von Playmobil wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um kein Medizinprodukt und keine persönliche Schutzausrüstung handele, aber auch kein Spielzeug ist und die Maske für Erwachsene gedacht ist.

Wie funktioniert der Zusammenbau

Mund-Nase-Maske von Playmobil zusammenbauen

Klar, bei Playmobil muss man, ähnlich wie bei Lego, erstmal alles zusammenbauen und auch bei der Maske gibt’s von Playmobil eine ausführliche Anleitung dazu. Die Maske ist in wenigen Minuten zusammengesetzt, muss man doch nur ein Taschentuch zurechtschneiden, es in den Filterhalter legen, ihn mit der Filterkappe verschließen und am Ende noch die Gummibänder dranknoten — fertig!

Wie passt die Playmobil-Maske?

Die Maske passt mir erstaunlich gut. L scheint mir einen Tick zu groß zu sein, da die Maske an der Nase nicht ganz eng anliegt (oder meine Nase ist zu klein). Am restlichen Kopf sitzt sie aber gut und das Gummiband hält auch gut.

Die Maske stinkt auch nicht und man kann erstaunlich gut durch den Filter atmen. Leider sieht man ein wenig seltsam aus, mit dem großen Klopper im Gesicht. Da sind mir Stoffmasken irgendwie lieber.
Dafür sind die Betriebskosten der Maske von Playmobil sehr gering, denn die Maske kann man einfach desinfizieren und auswaschen und muss lediglich das kleine Filtertuch auswechseln — und das ist schnell gemacht!

Wieso stellt Playmobil Nase-Mund-Masken her?

Diese Frage liegt ja wohl auf der Hand: wieso produziert ein Spielzeughersteller auf einmal Alltagsmasken?

Ursprünglich war die Maske lediglich für den internen Werksgebrauch im Rahmen eines Hygienekonzepts angedacht. Aufgrund des Maskenmangels, insbesondere zu Beginn der Pandemie, hat Playmobil sich dazu entschieden, die von einem Team in nur zehn Tagen entwickelte Maske in Serie produzieren zu lassen, und auch zum Verkauf anzubieten.

Über weitere Hintergrüne informiert Playmobil auf der Webseite playmobil-mask.com. Dort gibt es auch wirklich süß gemachte Erklärvideos von ROBert, einem Playmobil-Roboter, zu Corona und Hygienemaßnahmen:

Playmobil erklärt Kindern das Coronavirus

Playmobil erklärt „Abstand halten“

ROBert erklärt die Nase-Mund-Maske von Playmobil

Inwieweit die Maske auch heute noch zu bekommen ist, kann ich nicht sagen. Aus dem Onlineshop von Playmobil ist sie jedenfalls schon verschwunden und auf diversen Internetseiten wird die Maske zum doppelten Preis verhökert.

Im Rahmen der anteiligen Spenden sind bereits über € 250.000,- zusammengekommen, die ans Rote Kreuz gespendet werden. Rundherum eine gute und innovative Sache und definitiv eine Skurrilität, die meiner Meinung nach früher oder später im Corona-Museum landen sollte!

Kommentarbenachrichtigungen
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments