Maßnahmen für die vierte Welle

Die Ministerpräsident:innen der Länder haben mit dem Bund am 21. Dezember 2021 neue Kontaktbeschränkungen für den Rest des Jahres beschlossen, die vor allem dazu dienen sollen, die Ausbreitung der Omicron-Variante zu verlangsamen.
Folgend eine kurze Übersicht der angedachten Maßnahmen, die selbstverständlich wieder und wie immer von den Bundesländern unterschiedlich in die Tat umgesetzt werden und teilweise noch verschärft werden können — die Mühe mache ich mir aber nicht mehr, da wir ohnehin schon wieder in freiwilliger Selbstisolation sitzen und uns das alles herzlich egal ist. Mit Ungeimpften pflegen wir ohnehin momentan keinen Kontakt.

Weihnachten

Weihnachten ist erstmal noch alles easy — sofern die Bundesländer nicht im Einzelnen noch einmal nachschärfen. Nach Weihnachten gilt dann jedoch mindestens:

  • Treffen, an denen auch nur ein Ungeimpfter oder nicht Genesener beteiligt ist, werden beschränkt auf den eigenen Haushalt und maximal zwei Personen eines anderen. Kinder sind ausgenommen.
  • Keine Beschränkung gibt es für Treffen, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene teilnehmen.

Ansonsten gilt wie immer: Eigenverantwortung.

Silvester

Ab dem 28. Dezember sind Zusammenkünfte mit nur noch maximal zehn Personen erlaubt. Kinder bis 14 Jahren zählen nicht mit.
Ist ein Ungeimpfter oder Nicht-Genesener dabei, gilt: maximal der eigene Haushalt plus zwei Personen eines anderen.

An- und Versammlungsverbot an Silvester und Neujahr ist bereits beschlossen, der Verkauf von Feuerwerk untersagt.

Corona-Tests

Bei allen Treffen mit mehreren Menschen außerhalb des eigenen Haushaltes ist eine „vorsorgliche Testung auch für geimpfte Personen“ empfohlen (Stichwort: Eigenverantwortung).

Großveranstaltungen & Tanzlustbarkeiten

Überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen wie Fußballspiele sollen spätestens ab dem 28. Dezember 2021 ohne Zuschauer stattfinden.

Clubs und Diskotheken werden geschlossen, Tanzveranstaltungen verboten.

Impfungen

Bis Ende Januar sollen weitere 30 Millionen Impfungen (Booster-, Erst- und Zweitimpfungen) erreicht werden. Die Bundesregierung strebt zeitnah eine Impfquote von mindestens 80 Prozent an.
Die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht wird für Februar 2022 angemahnt.

Kritische Infrastruktur

Bund und Länder wollen dafür Sorge tragen, dass grundlegende Einrichtungen auch dann weiter funktionieren, falls viele Beschäftigte sich zeitgleich mit Omikron infizieren oder in Quarantäne müssen und ausfallen. Alle Betreiber kritischer Infrastrukturen werden aufgerufen, Notfallpläne umgehend zu überprüfen, anzupassen und zu gewährleisten, dass diese kurzfristig aktiviert werden können.

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