Hurricane Irene ist eine Enttäuschung für Spiegel Online

Tja, so kann es gehen. Da sitzt eine Spiegel-Journalistin aufgeregt in einem Manhattener Hotel und wartet mit Kamera und Twitteraccount bewaffnet auf den inzwischen zum Tropensturm herabgestuften Hurricane Irene und ist schwer enttäuscht, dass das angekündigte Armageddon von New York ausbleibt.

Schade, geringer Sachschaden, keine Toten — die Stürme sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

Aber sicher verstehen wir sie bloß falsch, interpretieren hier etwas hinein was gar nicht da ist und der Tweet war ganz sachlich gemeint. So nach dem Motto: selbst für einen Tropensturm ist das Ausmaß des Sturms enttäuschend.

Alles andere wäre schlechter Sensationsjournalismus, den ich bestenfalls BILD zugestehen würde.

Nachtrag:
Spiegel Online hat sich entschuldigt:

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