@Bastianoso

Die Welt retten

Anlässlich der Utopa-Konferenz in Berlin (ich berichtete) führte ich gestern eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit nachhaltigen Konsums und Projekten zum Weltretten.

Können wir wirklich etwas tun?

Ich habe mich sehr gefreut, dass auf der Konferenz Projekte vorgestellt wurden, die (mehr oder weniger) fertige Lösungen bieten.
Meiner Meinung nach beginnt das Weltretten schon im Alltag; beim Wasserverbrauch und den Glühbirnen.
Jedem sollte klar sein, dass normale Glühlampen mega-out sind und wer seinen Haushalt auf Energiesparlampen umgestellt hat, der weiß auch dass man dabei noch ordentlich Knete spart.
Die klassische 60-Watt-Glühbirne verbraucht als Energiesparversion nur 11 Watt.

Wer heutzutage den Wasserhahn beim Zähneputze noch aufgedreht lässt, gehört verprügelt!

Weltretten hört nicht zu Hause auf, es fängt dort an.
Die Welt zu retten ist keine Mode, die mit der Klimawelle angeschwappt kommt und schnell wieder abebbt.
Es ist eine Lebenseinstellung, eine Lebensphilosophie und wenn wir nicht alle daran mitwirken – egal wie viel oder wenig, dann holt uns unsere vermaledeite Sicht auf das Leben schnell ein.

Daher versuche ich im Alltag so viel wie möglich zu tun – und das kann sehr schwer sein.
Welche Spülmittel ist denn z.B. am besten für die Umwelt, macht trotzdem sauber und kostet nicht zu viel?
Diese Suche kann ermüdend sein, denn schließlich möchte man nicht nur sein Spülmittel bewusst umstellen, sondern auch die Taschentücher, Klopapier, Waschmittel, Käse, Wurst, Marmelade, Tapeten, Farbe, Möbel, Gardinen, Getränke und Snacks, Badeöl, Badeschaum, Kloreiniger und Blumendünger.

Je mehr Konsumgüter man nachhaltig gestaltet, umso besser.

Auf der Utopia-Konferenz hat Ecover seine Reinigungsmittel vorgestellt.
Nachhaltig produziert und vollständig biologisch abbaubar (und nicht nur in der Primärstufe zu 98%, wie andere Reinigungsmittel).
Das ist ein Anfang, und er funktioniert.

Mich hat nicht das Reinigungsmittel für sich alleine überzeugt.
Sondern mir hat die Präsentation von Michael Bremans und den anderen Rednern die Augen geöffnet.
Die Augen geöffnet, dass schon viele Projekte und Ideen abgeschlossen sind und funktionieren.
Darum müssen wir uns also nicht mehr kümmern. Diese Ideen retten aktiv die Welt und wir alle können daran teilhaben.

Indem ich mich auf andere Verlasse, schaffe ich freien Platz in meinem Kopf und kann mich endlich meinen eigenen Ideen widmen, wie ich die Welt verbessern kann.
Denn jeder kann etwas tun.
Jeder möchte gerne etwas tun.
Und jeder tut etwas!

Schon vor der Globalisierung sind wir immer eine globale Gemeinschaft gewesen, die zwar lokal agierte, aber doch global Auswirkungen auslöste.
Heutzutage ist die Wirtschaft globalisiert und die Menschen sind durch das Internet (nahezu) global vernetzt.
Der Austausch von Ideen, die Vermittlung von Ideengründern und Helfern ist einfach wie nie.
Weltretter.org stellt diese Mittel längst zur Verfügung und viele nutzen diese schon begeistert um ihre Ideen voran zu bringen, Helfer zu finden und die Welt ein Stückchen mehr zu retten.

Jeder kann helfen!

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