Corona-Tagebuch im Juni 2020

Hinweis: Dieser Artikel ist Teil einer mehrteiligen Serie:

Die Entwicklung Corona-Warn-App kommt in die heiße Phase und auch sonst hat der Juni bestimmt noch einiges spannendes an Lockerungsmaßnahmen zu bieten. Daher führe ich mein im Februar/März gestartetes Corona-Tagebuch auch in diesem Monat fort.

Ich rechne damit, diesen Monat den dann vierten Monat im HomeOffice zu verbringen und bin gespannt, wie sich die Ereignisse aus März, April und Mai weiter entwickeln werden. Außerdem hole ich noch zwei Wochen meines supertoll geplanten Sommerurlaubes nach, den ich nun stattdessen Zuhause verbringen werde.

Egal, die Switch ist geladen und entsichert!

Oder im Kalender einen Tag im Juni aussuchen:

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Corona-Tagebuch-Kalender Juni 2020

Pfingstmontag, 1. Juni 2020

Wie gestern beschrieben ist der Quelltext der Corona-Warn-App nun öffentlich zugänglich und ich bin schon gespannt darauf, welches Feedback da in Kürze zusammenkommen wird. Hoffentlich wird’s konstruktiv.

Und denkt dran: ab morgen muss man wieder zum Arzt, um sich seine Krankschreibung abzuholen. Also die Atemschutzmasken nicht vergessen — besser heute noch mal frisch auskochen. Auch ein Teil der Lockerungsmaßnahmen.

Wir haben heute das gute Wetter genossen und es uns Zuhause gut gehen lassen. Ausschlafen, frühstücken und so. Alles easy.

In den U.S.A. dürften die meisten heute keinen so entspannten Tag gehabt haben … zumindest wenn das alles stimmt, was man so liest. Diverse Städte sind im Krisenmodus, Polizei, Nationalgarde und Militär prügeln auf Menschen ein, besprühen sie mit Pfefferspray und schießen mit Tasern um sich und der Präsident versteckt sich im Bunker des Weißen Hauses. Aber: nicht wegen Corona, sondern wegen des am 25. Mai 2020 in Minneapolis getöteten George Floyd. Ich mag dazu im Rahmen meines Corona-Tagebuchs gar nicht so viel schreiben, aber wenn sogar schon der Iran die U.S.A. auffordert, die Gewalt gegen die Bevölkerung einzustellen, muss die Lage echt schlimm sein. Das muss man sich mal vorstellen, der Iran fordert das!

5.096 Fälle in Hamburg (+8).

Dienstag, 2. Juni 2020

Ein weiterer mit Meetings gespickter Tag. Die eigentliche Arbeit kommt danach. Etwas unbefriedigend, aber naja. Mittwoch wird bestimmt besser.

Welche neuen Lockerungsmaßnahmen gibt es?

  • Sofern man seine Eintrittskarte vorher online gekauft hat, dürfen Hamburger ab heute wieder in die Freibäder
  • Theater und Strände in Frankreich öffnen wieder, auch, weil es dort schon eine Corona-Warn-App gibt
  • Häftlinge in Mecklenburg-Vorpommern haben über 4.000 Mund-Nasen-Masken genäht
  • es soll ggf. einen „Kinderbonus“ in Höhe von € 300,- geben
  • in Niedersachsen sollen Quarantäne-Verweigerer in geschlossene Einrichtungen eingewiesen werden — notfalls mit Polizeiunterstützung
  • Scharbeutz plant eine App, mit der man sich einen Platz am Strand reservieren kann
  • in Göttingen müssen aufgrund zahlreicher COVID-19-Infektionen diese Woche alle Schulen schließen

5.096 Fälle in Hamburg (+0).

Mittwoch, 3. Juni 2020

Gestern war es ja schon warm, heute wird’s im Arbeitszimmer fast schon unangenehm warm.
Ich habe mein Standard-HomeOffice-Outfit gegen ein T-Shirt getauscht. Sonst geh ich noch ein.

Am 15. Juni sollen die Reisewarnungen nun in Reisehinweise umgewandelt werden.
Wenn man seine Reise nun nicht antreten möchte, ist man wohl der übel auf die Kulanz des Reiseanbieters angewiesen. Lockerungsmaßnahmen olé!

Der Anstieg des Krankenstands während Corona-Krise kostet die Arbeitgeber nach Schätzungen zusätzlich bummelige 1,6 Milliarden Euro. Witzig, weil ich während der Pandemie bisher noch nichtmal eine Erkältung hatte. Wenn die Schätzung sich tatsächlich auf COVID-19-Infektionen bezieht und den Ausgleich durch weniger reguläre Krankheitstage nicht berücksichtigt, ist das schon eine krass hohe Summe.

Oh, und heute öffnet Italien seine Grenzen für EU-Bürger! Lockerungsmaßnahmen, ich hör Dir trapsen! Also ab in die Toskana!

Statt Lockerungsmaßnahmen lieber noch ein weiteres Streaming-Konzert?

Stabile 5.096 Fälle in Hamburg (+0).

Donnerstag, 4. Juni 2020

Obwohl ich gestern früh ins Bett gegangen bin, habe ich irgendwie schlecht geschlafen und bin noch total müde. Ich werde mich also mehr oder weniger durch den Tag quälen und auch heute wieder früh in die Falle gehen.

Die Bestellsituation im Supermarkt um die Ecke hat sich gebessert, sodass wir gestern schon für morgen unsere Lebensmittellieferung zusammenstellen konnten. Hoffentlich ist auch alles dabei, mal schauen.

Ich habe nun schon länger nichts mehr von der Corona-Warn-App gehört … gibt’s die noch?

Oh, und gestern sich hat die große Koalition zusammengesetzt und ein recht großes und umfangreiches Konjunkturpaket aus der Wiege gehoben. Ich habe mal versucht ein paar wichtige Eckdaten zusammenzufassen:

Das große Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung

Senkung der Mehrwertsteuersätze

Ab dem 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 wird der Mehrwertsteuersatz von 19 auf 16 Prozent gesenkt. Der ermäßigte Satz wird von sieben Prozent auf fünf Prozent gesenkt.
Da werde ich doch beim nächsten Einkauf mal die Preise notieren, ob sich da tatsächlich was tut, oder ob alles beim Alten bleibt. Außerdem wird es spannend zu beobachten sein, ob alle Gewerke es rechtzeitig schaffen, in ihren IT-Systemen die Steuerberechnungen anzupassen und wie viel Geld das nun wieder kostet.
Ende des Jahres muss dann ja wieder alles zurückgedreht werden ¯\_(ツ)_/¯

€ 300,- Kinderbonus

Einmalig erhalten Eltern einen Bonus in Höhe von € 300,- pro Kind. Reicht vielleicht gerade so für einen gebrauchten Laptop, damit das Kind ordentlich Homeschooling machen kann. Immerhin.

Kitamodernisierungen

Auch die Kindertagesstätten bekommen einen Topf hingestellt: rund eine Milliarde Euro für Modernisierungen und Umbauten, auch, um Hygienekonzepte umsetzen zu können.

Kaufprämie für Autos

Wenigstens wird es — Stand heute — keine Kaufprämie für Verbrenner-Automobile geben, sondern stattdessen eine höhere Prämie für Elektroautos. Das ist doch wenigstens mal etwas, wenn so eine Kaufprämie denn schon sein muss.

Die Förderung des Bundes für die bestehende „Umweltprämie“ soll befristet bis Ende 2021 für E-Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis von bis zu € 40.000,- von € 3.000,- auf € 6.000,- steigen und es gibt keine neue „Abwrackprämie“.

Stromkosten

Die Bedrohungslage der steigenden Stromkosten wird entschärft. Die EEG-Umlage soll 2021 bei 6,5 Cent pro Kilowattstunde liegen und 2022 bei 6 Cent – derzeit liegt die Umlage bei 6,76 Cent.

ÖPNV

Der Bund steuert für die Deutsche Bahn eine Eigenkapitalerhöhung in Höhe von fünf Milliarden Euro bei.
Außerdem sind Hilfen von 2,5 Milliarden Euro für den Öffentlichen Nahverkehr vorgesehen.

Die Sozialgarantie 2021

Da aufgrund der Corona-Krise die Ausgaben in allen Sozialversicherungen steigen würden, plant die Koalition eine „Sozialgarantie 2021“: die Sozialversicherungsbeiträge werden bei maximal 40 Prozent gedeckelt. Die Kosten hierfür belaufen sich nach ersten Schätzungen auf etwa 5,3 Milliarden Euro und sollen die Nettoeinkommen der Arbeitnehmer schützen.

Unternehmenshilfen

Die aufgrund der Corona-Krise besonders stark belasteten Branchen und Betriebe bekommen mehrstufige Unterstützungen:

  • Überbrückungshilfen im Umfang von maximal 25 Milliarden Euro, um eine Pleitewelle bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zu verhindern.
    Diese gelten für die Monate Juni bis August und sollen für Branchen wie das Hotel- und Gaststättengewerbe, Clubs und Bars, Reisebüros, Schausteller, aber auch Profisportvereine der unteren Ligen gelten.
  • Programm zur Milderung der Corona-Auswirkungen im Kulturbereich in Höhe von einer Milliarde Euro.
  • Steuerliche Entlastungen für Firmen: Betriebe können so die aktuellen krisenbedingten Verluste im laufenden Jahr mit Gewinnen aus dem Vorjahr verrechnen. Außerdem werden die Abschreibungsregeln verbessert.
  • Das Körperschaftsteuerrecht wird modernisiert

Auf in die Zukunft

Darüber hinaus soll ein Zukunftspaket in Höhe von über 50 Milliarden für die nächsten Jahre geschnürt werden. Der Ausbau des Mobilfunkstandards 5G soll beschleunigt werden und Deutschland soll zudem bei der Wasserstofftechnik Vorreiter werden.

Wer mehr darüber lesen möchte, findet bei der Zeit eine übersichtliche Aufstellung.

Nach zwei Tagen ohne neue Fälle meldet Hamburg heute erstmal wieder eine zweistellige Anzahl an Neuinfektionen. Hoffentlich hat das nichts mit den Lockerungsmaßnahmen zu tun.
5.106 Fälle in Hamburg (+10).

Freitag, 5. Juni 2020

So, letzter Arbeitstag vor dem zweiten Teil des großen, nicht stattfindenden, Sommerurlaubs.
Zwischen allerlei Calls habe ich es tatsächlich nicht nur geschafft, die Urlaubsübergabe, an der ich seit Montag schreibe, zu finassieren, sondern ich habe auch noch allerlei querschießenden Kleinkrams erledigt.
Und hoffentlich auch die wichtigsten E-Mails und Tickets beantwortet.

Sicherheitshalber schaue ich Montag noch mal rein — man weiß ja nie.

Eben gerade ist auch unsere Lebensmittellieferung für die nächsten Wochen gekommen. Bis auf „Haribo Color-Rado“ war dieses Mal sogar alles lieferbar. Ein durchaus verschmerzbarer Verzicht.

Und was passierte in der infizierten Welt da draußen?

  • Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern beschließen weitere Lockerungsmaßnahmen
  • in Göttingen wird nach regelwidrigen Partys ein ganzes Hochhaus auf COVID-19 getestet
  • die Stadtreinigung Hamburg stellt verwundet fest: mehr Müll aus Privathaushalten, weniger Gewerbemüll — ach was?!
  • ein anderer Spezialist fand heraus, dass Innenstädte unter den Corona-Maßnahmen leidenach was?!
  • der Datenschutz leidet bei der Erfassung von Gästedaten in Restaurants — ach was?!
  • die AIDA setzt ihre USA- und Kanada-Kreuzfahrten für 2020 aus — ach was?!
  • autsch: das Institut für Weltwirtschaft kommt zu dem Schluss, dass die Après-Ski-Partys im österreichischen Ischgl die zentrale Rolle bei der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland gespielt haben.
  • Hunderte Schulkinder in Göttingen müssen wegen Corona-Fällen an den Schulen in Quarantäne — in Göttingen ging’S wohl richtig ab, was?
  • Zwei Schlachthofmitarbeiter in Vechta und Wildeshausen wurden positiv auf Corona getestet

Es gibt Neuigkeiten von der Corona-Warn-App

Mitte Juni soll es ja schon so weit sein: die Corona-Warn-App für Deutschland soll verfügbar sein!
Am Timing habe sich wohl erstmal nichts geändert, allerdings am Funktionsumfang der App.

Dies hängt liegt insbesondere an den vor- und nachgelagerten Prozessen. Ursprünglich sollte es so sein, dass Patienten auf ihrer Diagnose einen QR-Code haben, den sie mit der App scannen können und die Meldung dann automatisch durchgeht und alle Kontakte benachrichtigt werden.

Allerdings wird es diesen QR-Code nicht in der Kürze der Zeit geben können, weil die Bestandssysteme es schlichtweg nicht können. Irgendwas ist ja immer und aus meinem Projektalltag bin ich solche Widrigkeiten durchaus gewöhnt.

Stattdessen soll es nun eine 24/7 geschaltete Telefon-Hotline geben, wo an COVID-19 erkrankte Menschen anrufen können, um die Meldung durchzugeben. Das ist datenschutzrechtlich natürlich reichlich bedenklich, steht damit doch das gesamte Pseudonymisierungskonzept auf der Kippe. Aber besser geht es wohl für den Anfang nicht und wenn man mal ehrlich ist, lässt sich das mit etwas operativem Aufwand trotzdem noch anonym umsetzen. Nur halt nicht ganz so chic, wie mit einem QR-Code.

Endlich mal ein Stück zukunftsweisende Technologie!

Das Schöne ist ja: die App kann man theoretisch nicht nur für Corona nutzen. Mit ein paar Anpassungen hier und da könnte ich mir vorstellen, das die App zum dauerhaften Begleiter zukünftiger Pandemien wird.

Ich bin ja nur froh, dass nun doch alle wieder ihre datenhungrigen Geifermäuler unter Kontrolle bekommen haben und wieder der dezentrale Ansatz verfolgt wird. Damit ist die grundsätzliche Anonymität wenigstens sichergestellt.

Ich habe auch einen etwas ausführlicheren Artikel zur Corona-App geschrieben.

Ein bisschen Ulk zum Wochenende

Beim Lesen der heutigen Nachrichten zu der Corona-Krise bin ich auch über eine Schlagzeile gestolpert, der ich gleich einen eigenen Artikel gewidmet habe: verhaltene Reaktionen in Schleswig-Holstein.

5.110 Fälle in Hamburg (+4).

Samstag, 6. Juni 2020

Wir haben uns heute das erste Mal seit März wieder auf den Wochenmarkt gewagt und sind tatsächlich positiv überrascht. Die Stände befinden sich jetzt alle auf einer Seite, um ausreichenden Abstand für die wartenden sicherzustellen und tatsächlich tragen 99% der Marktbesucher eine Atemschutzmaske.

Leider ist doch nicht überall bargeldloses Bezahlen möglich, weshalb unsere vor-Corona-Bargeldbestände nun nahezu aufgebraucht sind. Denn tatsächlich haben wir seit unserer freiwilligen Selbstisolation kein Bargeld mehr benötigt — höchstens mal ein paar Euro als Trinkgeld für die empfangenen Lieferungen.

Nach meinem apokalyptischen Supermarktbesuch nach den ersten Lockerungsmaßnahmen stelle ich nun fest, dass der Wochenmarkt ein vergleichsweise sicherer Ort zum Einkaufen ist. Weitere Besuche werden folgen.

Da wir in den letzten Wochen eine ähnlich hohe Arbeitslast hatten, haben wir uns heute ansonsten der Hausarbeit gewidmet und werden dies auch morgen noch fortführen. Damit dürfte aber erstmal alles wieder im Lack sein.

Und sonst so?

  • Eine Demonstration gegen Rassismus in Hamburg musste wegen zu vieler Teilnehmenden abgesagt werden
  • Teile der Wirtschaft kritisieren die Mehrwertsteuersenkung — und da bin ich irgendwie bei. Denn die Kosten für die zweimalige Umstellung aller Systeme, und dann noch bis Juli, wird ganz schön hohe Kosten verursachen und die Auswirkungen für die Konsumenten werden sich ja nun doch in Grenzen halten — außer man plant halt gerade eine größere Anschaffung, wie einen Ferrari
  • Airbus ist wohl gezwungen, europaweit ca. 10.000 Stellen abzubauen
  • der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, warnt vor weitgehenden Corona-Lockerungsmaßnahmen
  • und noch ein Lockerungsmaßnahme: ab morgen dürfen Deutsche wieder uneingeschränkt nach Ungarn reisen
  • Im Landkreis Vorpommern-Rügen stehen nach Kontakt zu einem infizierten Priester nun rund 350 Personen unter Quarantäne

5.112 Fälle in Hamburg (+2).

Sonntag, 7. Juni 2020

Ausschlafen, Frühstücken, Haushalt machen & Geisterfußball gucken — so lässt sich der heutige Tag ganz gut zusammenfassen.

Und nebenbei war sogar noch Zeit sich einem skurrilen Outlook-Problem zu widmen. Mal schauen, ob ich der Lösung näher gekommen bin.

Und auch sonst scheint in der Welt heute in Bezug auf Corona nicht viel passiert zu sein.

5.114 Fälle in Hamburg (+2).

Montag, 8. Juni 2020

Pünktlich zum Start in den Urlaub versagt mein privater Rechner den Dienst und so fummle ich heute daran rum.
Nebenbei noch ein bisschen Indoor-Sport gemacht und sonst entspannt. So ganz ohne E-Mails hat’s ja auch mal was.

Die Corona-Warn-App geht in die heiße Phase

Unser lieber Jens Spahn hat gesagt, dass die Corona-Warn-App in wenigen Tagen verfügbar sein wird. Wer schon mal einen Blick darauf werfen möchte, findet bei SAP ein paar Screenshots.

Wenn das wirklich klappt, und die App tatsächlich benutzbar sein sollte und kein absoluter Usability-Alptraum wird, dann ziehe ich echt meinen Hut! Vorausgesetzt natürlich, sie verfolgt auch immer noch den dezentralen Ansatz und geht mit den Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit konform und saugt meinem Handy nicht in kürzester Zeit den Akku leer. Dann könnte ich mir sogar vorstellen, mir das Dingen mal zu installieren.

Ich werde dann mal berichten, was die App so kann und tut und was man davon überhaupt zu sehen bekommt. Denn eigentlich sollte die Corona-Warn-App ja relativ autark im Hintergrund werkeln und keine großartige Interaktion vom Benutzer erfordern. Die bisherige Datenspende-App vom RKI ist ja auch eher schweigsam, was sie so tut.

5.116 Fälle in Hamburg (+2).

Dienstag, 9. Juni 2020

Während wir uns sonst im HomeOffice unsere Hintern platt sitzen, nutzen wir den Urlaub mal dazu wieder körperlich aktiv zu sein und haben heute Sport gemacht. Man muss ja auch das gute Wetter ausnutzen — wann hat man im Zwangsurlaub schon mal gutes Wetter?

Corona-Meldungen im Telegrammstil

  • Während wir in Deutschland gerade all die neuen Lockerungsmaßnahmen managen müssen, warnt die WHO vor einer Zuspitzung der Corona-Pandemie
  • die SPD fordert ein Verbot für Unternehmen, Dividenden und Gewinne auszuschütten, wenn das Unternehmen Staatshilfen in Anspruch genommen hat
  • auf den Balearen soll es einen Corona-Urlaubs-Test mit 6.000 Deutschen Touristen geben
  • Der deutsche Export bricht um mehr als 30 Prozent ein
  • wer in Schweden war und nach Schleswig-Holstein, Hamburg oder Mecklenburg-Vorpommern zurückkehrt, muss für 14 Tage in Quarantäne
  • eine Studie des UKE im Rahmen von Blutspendentests hat ergeben, dass bisher nur wenige Hamburger gegen Sars-CoV-2 immun sind
  • ganz Schlaue Menschen haben herausgefunden, dass die Hamburger während ihrer HomeOffice-Zeit mehr Wasser verbrauchen, als wenn sie im Büro sind. Wow!
  • am 12. Juni öffnen in Bremen wieder Kinos, Konzerthäuser und Theater
  • ab dem 15. Juni sind Kombibäder (Freibad + Innenpools) in Hamburg wieder geöffnet
  • das Hurricane-Festival in Scheeßel wird 2020 nur virtuell stattfinden

5.120 Fälle in Hamburg (+4).

 

Mittwoch, 10. Juni 2020

Auch heute haben wir uns wieder rausgewagt und einen längeren Spaziergang gemacht. Fast zwei Stunden waren wir unterwegs und mal schauen, wie es unserem Muskelkater von gestern dann morgen geht.

Man markt’s halt schon, wenn sich ein paar Monate lang nicht wirklich viel bewegt hat.

Derweil wurde unsere im März wegen Corona abgesagte Theatervorstellung erneut abgesagt.
Witzig, im März dachten wir noch, bis Ende Juni sei der Spuk wohl vorbei. So kann man sich irren.

Und sonst so?

  • auch im Kreis Schleswig-Flensburg müssen die gerade wieder geöffneten Schulen wegen neuer Corona-Fälle ihre Tore wieder schließen. Gleich vier Schulen sind betroffen
  • der Virologe Alexander Kekulé fordert bei den Lockerungsmaßnahmen ein bundesweit einheitliches Vorgehen — finde ich gut, denn bei dem Durcheinander was wo wie für wen erlaubt und verboten ist blickt doch niemand mehr durch
  • Der MoGo — der Hamburger Motorradgottesdienst findet dieses Jahr virtuell statt
  • es steht wohl ein größerer Stellenabbau bei Continental an :/
  • die Studien zu den Folgeschäden einer Sars-CoV-2-Erkrankung laufen noch, Zitat: „Möglicherweise könnten Millionen Menschen unter lebenslangen Folgeschäden leiden
  • die Jedermann-Rennen der Hamburg Cyclassics 2020 werden planmäßig am 3. Oktober ausgetragen!
  • ab dem 13. Juni 2020 öffnet Polen seine Grenzen für Deutsche wieder — die waren seit dem 15. März dicht
  • am kommenden Montag sollen die Schulen in Göttingen wieder öffnen

Und dann gibt es da noch die wunderbare Idee der Hamburger Schulbehörde, den Unterricht doch einfach in den Sommerferien zu machen, weil vor den Sommerferien ja so viel ausgefallen ist. Das lässt sich binnen zwei Wochen auch bestimmt easy peasy organisieren und niemand der Eltern wird mit den Kindern im Sommerurlaub sein, der nicht storniert werden kann, weil die Reisewarnungen ja nun nur noch Reisehinweise sind und der Arbeitgeber ja bestimmt auch viel von kurzfristigen Urlaubsstornierungen hält.

5.125 Fälle in Hamburg (+5).

 

Donnerstag, 11. Juni 2020

Heute ist Gammel-Tag angesagt! Nach den Aktivitäten der letzten Tagen gönnen wir uns mal etwas Ruhe und entspannen uns. Muss ja auch mal sein.

Ist die Corona-Warn-App schon da?

Nein, leider nicht, aber sie soll nach wie vor demnächst veröffentlicht werden. Ich bin gespannt, ob das alles reibungslos über die Bühne geht! Ich bleibe auf jeden Fall dran, und informiere, wenn die deutsche Corona-Warn-App verfügbar ist. Auch, wenn das wohl kaum an jemandem vorbeigehen wird.
Dafür sind ein paar andere Dinge passiert:

  • Die Meyer Werft in Papenburg plant für Sommer und Winter Betriebsschließungen
  • Es gibt nun einen „Maskomaten„, bei dem man sich via Münzeinwurf Einwegmasken ziehen kann — sicherlich sinnvoll vor allen relevanten Orten, wie derzeit Supermärkten
  • in Schleswig-Holstein dürfen Gruppen durch eine neue Lockerungsmaßnahme bis zu einer Größe von zehn Personen nun sogar ohne das Einhalten der Abstandsregeln im Freizeitsport wieder trainieren
  • drei der vier geschlossenen Schulen im Kreis Schleswig-Flensburg öffnen morgen wieder — das ging ja schnell!
  • die Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellt fest: Pendeln und Dienstreisen könnte man auch nach der Corona-Pandemie reduzierenda bin ich dabei!

5.133 Fälle in Hamburg (+8).

 

Freitag, 12. Juni 2020

Nach unserem gestrigen Gammeltag haben wir heute vor, die Erdbeerfelder in Hamburgs Umgebung unsicher zu machen! Mal schauen, ob die erste Welle an Lockerungsmaßnahmen auch für uns Nachzügler noch ein paar Erdbeeren übrig gelassen hat. Einige Felder mussten aus Mangel an reifen Erdbeeren ja schon wieder ihre Tore schließen. Aber das ein oder andere Erdbeerfeld werden wir schon noch finden!

Nachtrag: Ja, wir waren erfolgreich! Im Nordosten Hamburgs gab’s tatsächlich noch ein schönes großes Erdbeerfeld, welches wir abgrasen konnten:

Auch ein Teil der Lockerungsmaßnahmen: ganz frische Corona-Erdbeeren
Erdbeerkörbchen voll mit selbstgepflückten Erdbeeren

Erster Café-Besuch seit März

Korona-Erdbeertorte — frisch desinfizierte Lockerungsmaßnahmen
Erdbeertorte auf frisch desinfiziertem Tisch

Voller Euphorie ob des gelungenen Ausflugs haben wir auch gleich noch eine weitere Lockerungsmaßnahme der Regierung ausprobiert und waren — Trommelwirbel — in einem Café Kuchen essen!

Natürlich gab’s Erdbeertorte (siehe Bild links).
Aber um diese wunderschöne und zudem noch sehr leckere Torte zu bekommen, muss man sich schon an die neuen Regeln halten, sonst wird das nichts:

  1. Snutenpulli a.k.a Mund-Nase-Maske anlegen
  2. mit Abstand in der Schlange anstehen
  3. wenn man an der Reihe ist: Bedingungen zur Datenangabe zustimmen und Formular entgegen nehmen
  4. Bestellung lautstark über den Bestelltresen schreien
  5. kontaktlos mit Karte bezahlen
  6. an der Ausgabe mit Abstands-Anstehen warten
  7. Leckeren Kuchen und Kaffee in Empfang nehmen
  8. Freien Tisch suchen, Platz nehmen, Maske abnehmen und dann endlich:
  9. Kuchen essen!

Das neue Corona-Gästeregistrierungsformular

Das Formular kann man zum Glück in Ruhe am Tisch ausfüllen. Darauf gehören Datum und Uhrzeit der Ankunft, Aufenthaltsdauer, Tischnummer und die kompletten persönlichen Daten bestehen aus Vorname, Nachname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse:

Gästeregistrierung zu Lockerungsmaßnahmen in der Gastronomie

Wenngleich der ganze Aufriss schon etwas umständlich anmutet, so war es doch mal wieder schön, bei Kaffee & Kuchen draußen zu sitzen und ein bisschen das schöne Wetter zu genießen.
Jetzt müssen wir nur noch darauf hoffen, dass wir keinen Anruf vom Gesundheitsamt bekommen.
In zwei Wochen wissen wir mehr.

Mit der Corona-Warn-App hätten wir uns schon sicherer gefühlt, so viel ist klar.

Mit unseren Ausflügen diese Woche haben wir den Maskenvorrat durchinfiziert und müssen sie heute Abend erstmal auskochen, damit wir es morgen noch auf den Markt schaffen. Vielleicht müssen wir unsere Bestände doch noch einmal aufstocken, um mit den Lockerungsmaßnahmen mithalten zu können.

Und was macht Corona heute?

  • heute Abend um 18:00 Uhr starten die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit 68 Besuchern, am Wochenende sollen die großen digitalen Eröffnungskonzerte folgen
  • mit Glück könnte das Reeperbahn Festival wie geplant im September stattfinden — da bin ich mal gespannt!
  • Klaus-Michael Solf vom Verband der Niedersächsischen Grundschulleitungen sagte in Bezug auf einen Ganztagesbetrieb in Niedersachsens Grundschulen: „Solange es keinen Impfstoff gebe, sei kein Unterricht im Klassenverband wie vor der Corona-Krise umzusetzen“ — das wird nach den Sommerferien dann ja spannend!
  • Ganz im Gegensatz zu Mecklenburg-Vorpommern: dort soll es nach den Sommerferien ganz regulär weitergehen. Wir werden sehen, wie lange es dauert, bis der erste Corona-Fall auftritt.
  • die Mehrwertsteuersenkung ist so gut wie durch. Die Mehrwertsteuer, die bei jedem Einkauf anfällt, soll ab Juli für ein halbes Jahr nur noch 16 statt 19 Prozent betragen. Der ermäßigte Satz, der für viele Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs gilt, sinkt von 7 auf 5 Prozent. Zustimmen müssen nur noch Bundestag und Bundesrat und das soll am 29. Juni geschehen — hoffentlich, denn die Vorbereitungen bei den Händlern laufen schon auf Hochtouren
  • der Hamburger Fischmarkt bleibt noch bis zum 1. Juli geschlossen
  • bei den Hamburger Cyclassics am 3. Oktober dürfen nun wohl doch auch Profis starten
  • in Mecklenburg-Vorpommern sind auf Familienfeiern ab Montag, den 15. Juni 2020 nun 75, anstatt bisher 50 Personen erlaubt
  • die oft aus Verzweiflung eingesetzten Antibiotika bei Corona-Patienten verschärfen gegebenenfalls das Problem multiresistenter Keime
  • die FDP fordert als nächste Lockerungsmaßnahme die Aufhebung der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“, weil so wenig Neuinfektionen hinzukommen
  • wer auf Trump Wahlkampfveranstaltungen gehen möchte, muss vorher unterschreiben, dass er sich einer möglichen Coronainfeketion bewusst ist und auf rechtliche Schritte gegen ihn und sein Team verzichtet
  • Brasilien hat die Marke von 40.000 Corona-Toten heute überschritten
  • Indien: 400.000 Infizierte
  • Russland: 500.000 Infizierte

Die Corona-Warn-App steht in den Startlöchern!

Unterstützung der Lockerungsmaßnahmen: die Corona-Warn-App

Große Neuigkeiten machen schnell die Runde!

Die Corona-Warn-App ist angeblich so gut wie fertig und soll nächste Woche in die App Stores kommen.

Da der Quellcode ja offen liegt, steht es jedem frei sich die App selbst schon einmal zu kompilieren und findige Leutchen haben das natürlich schon getan: Corona-Warn-App.apk für Android.

Am Dienstag, den 16. Juni 2020 soll es dann so weit sein und die App soll verfügbar sein. Ich bin mir sicher, dass Apple und Google ein besonderes Auge auf die App werfen werden und sie nicht nur besonders schnell freischalten werden, sondern sich sicherlich auch den Code mal genauer anschauen werden.

Schließlich ist die deutsche App eine der ersten, die die von Apple & Google ad hoc bereitgestellten Schnittstellen nutzen wird. Das ist sicherlich auch für die Anbieter eine interessante App — zumindest aus technischer Sicht.

Nach dem ersten Commit am 30. Mai hat sich der tägliche Schnitt auf um die 100 Commits pro Tag eingependelt:

Commits der Corona-Warn-App

Ich werde der App wohl auch noch mal einen eigenen Artikel widmen.

5.138 Fälle in Hamburg (+5).

 

Samstag, 13. Juni 2020

Heute stand mal wieder ein Wochenmarktbesuch auf dem Plan. Da wir heute etwas früher ausgeschlafen hatten, waren wir auch früher auf dem Markt und ich muss schon sagen: ganz schön voll!
Ein regelrechtes Gedränge war das heute auf dem Markt! Aber glücklicherweise hatten alle ihre Masken auf und haben versucht sich bestmöglich an die Abstandsregelungen zu halten.

Den restlichen Tag haben wir mit Kuchenbacken und Brotbacken verbracht. Zum Einen, um die gepflückten Erdbeeren zu verarbeiten und zum Anderen, um unsere Brotvorräte wieder aufzufüllen.

Abends haben wir uns noch mit den Nachbarn getroffen — natürlich mit reichlich Abstand dazwischen. Das war schön!

Und was hat Corona so getrieben?

  • im Gegensatz zu Niedersachen soll in Hamburg nach den Sommerferien Regelbetrieb in den Schulen sein — na mal schauen, ich würde mir schon mal einen Plan B zurechtlegen
  • von den bestellten 2.000.000.000 (zwei Milliarden) Mund-Nase-Masken sind erst 600.000 in Deutschland eingetroffen — und die wurden noch nicht mal auf alle Bundesländer verteilt
  • die Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern widmen sich in dieser recht ruhigen Zeit mal wieder den Routine-Operationen, die wegen Corona verschoben wurden
  • das Auswärtige Amt verschickt nun die Rechnungen an die von der Rückholaktion betroffenen Urlauber — ich bin mal gespannt, wie viel sowas kosten mag
  • der TÜV hat die Corona-Warn-App getestet und für sicher befundenna dann kann es am Dienstag ja losgehen!
  • die Hamburger Polizei hat in der Nacht das Schanzenviertel leergeräumt — bis zu 6.000 Menschen haben dort wohl ohne jeglichen Abstand gefeiert. So war das mit den Lockerungsmaßnahmen auch nicht gedacht.

5.138 Fälle in Hamburg (+0).

 

Sonntag, 14. Juni 2020

Nach der doch recht umtriebigen Urlaubswoche gammeln wir heute mal in Ruhe rum, spielen Switch, gucken Fußball und grillen.

Zwischendurch gab es noch ein überraschendes Innenhofkonzert mit Bariton-Saxophon und Schifferklavier — wenn Du nicht mehr zu den Konzerten gehen kannst, kommen die Konzerte eben zu Dir!
Das war sehr schön. Im Innenhof versammelten sich ein paar Leute mit Picknickdecken und lauschten für ein halbes Stündchen den Musikern. So hat die Zeit doch auch ihr Gutes; das könnten wir gerne beibehalten.

Was machen die Lockerungsmaßnahmen?

  • unter viel Brimborium sollten die Reisewarnungen für EU-Länder in Reisehinweise umgewandelt werden. Das wird wohl auch so geschehen, allerdings nicht für Schweden, Spanien und Finnland. Dort bleiben die Reisewarnungen noch aktiv.
  • wenngleich Niedersachsen den Regelbetrieb nach den Sommerferien ohne Impfstoff für unrealistisch hält, startet am morgen der Präsenzunterricht für alle Klassen
  • die DPA vermeldet, dass die Corona-Warn-App wie geplant am Dienstag an den Start gehen soll — na dann warten wir mal ab!
  • den Corona-Podcast von Christian Drosten wird es in Zukunft nur noch einmal die Woche geben — der Mann soll ja auch mal wieder in Ruhe arbeiten können

5.143 Fälle in Hamburg (+5).

 

Montag, 15. Juni 2020

Ich starte heute gemütlich mit einer Runde Animal Crossing in den Tag und habe mir vorgenommen — neben ein bisschen Hausarbeit — den ganzen Tag zu zocken.

Was macht die Viren- und Lockerungsmaßnahmen-Front?

  • in Mecklenburg-Vorpommern wird die 60% Belegungsgrenze durch neue Lockerungsmaßnahmen aufgehoben. Es dürfen jetzt wieder alle Betten belegt werden
  • und passend zum heutigen guten Wetter dürfen die Freibäder von Kombibädern in Hamburg heute wieder öffnen
  • lange Staus vor Dänemarks Grenzen: nach der „Grenzöffnung“ von Dänemark bilden sich lange Schlangen von Urlaubern. Die Kontrollen laufen ja trotzdem noch, und so muss man aktuell wohl etwas länger warten, wenn man nach oder durch Dänemark möchte
  • die erste Schule in Niedersachsen hat wegen eines positiven Corona-Falles schon wieder geschlossen — klappt ja super mit dem Präsenzunterricht

Corona-Warn-App kommt morgen!

Bis jetzt steht der Termin für den morgigen Launch der App noch. Mal schauen, ob alles wie geplant klappt.
Derweil mahnen die Verbraucherzentralen, dass ein schleichenden Zwang zur Installation der Corona-Warn-App vermieden werden soll und sie beispielsweise nicht als „Zutrittsgenehmigung“ für Restaurants o.ä. genutzt werden soll.

5.146 Fälle in Hamburg (+3).

 

Dienstag, 16. Juni 2020

Tatsächlich wurde heute, wie geplant, die Corona-Warn-App veröffentlicht! Mal schauen, wie sich die Verbreitung in der Gesellschaft in den nächsten Tagen so darstellt. Könnte mir gut vorstellen, dass dann noch weitere Lockerungsmaßnahmen folgen werden.

Und was machen die Lockerungsmaßnahmen?

  • die Hamburger Hochbahn und die Schulbehörde planen den Schulstart nach den Sommerferien gemeinsam. Um volle Busse und Bahnen zu vermeiden, soll es eine Staffelung der Schulbeginne geben.
  • Finnland hat gestern den Ausnahmezustand aufgehoben.
  • die Oscar-Verleihung wurde wegen der Corona-Pandemie von Februar auf Ende April 2021 verschoben
  • der viermalige Deutsche Meister und inzwischen Drittligist 1. FC Kaiserslautern meldet wegen der Corona-Krise Insolvenz an

5.148 Fälle in Hamburg (+2).

 

Mittwoch, 17. Juni 2020

Den ganzen langen Tag lang gezockt. Erst Animal Crossing, dann Zelda, dann wieder Animal Crossing und am Ende gab’s noch Geisterfußball. Das entspricht zwar nicht den eigentlich geplanten Sommerurlaub, ist aber auch mal ganz nett. So richtig lange gezockt habe ich schon seit zig Jahren nicht mehr.

Und nebenher habe ich sogar noch ein bisschen Haushaltskrams geschafft. Morgen widme ich mich mal wieder mehr meinen Onlinetätigkeiten. Aber spielen werde ich trotzdem noch 🙂

Und was machen die Lockerungsmaßnahmen?

Nachdem ich wochenlang über neue Lockerungsmaßnahmen berichtet habe, kommen jetzt so langsam auch wieder ein paar Einschränkungen hinzu:

  • Infektionsmediziner drängen darauf, auch beim Baden Abstand zu halten
  • nach den Infektionen bei einem Restaurantbesuch ist ein Gast an COVID-19 verstorben — so wichtig ist mir auswärts Essen dann auch nicht, als dass ich da mein Leben für riskieren würde
  • Der Hamburger Senat will dem Miniatur Wunderland finanziell unter die Arme greifen — warum nur denen und nicht den anderen Kulturbetrieben? Naja, die kommen bestimmt noch … hoffentlich
  • Das Pharma-Unternehmen CureVac testet seinen Corona-Impfstoff nun schon an Menschen — hoffentlich ist das ein gutes Zeichen
  • die Corona-Warn-App hat nach nur einem Tag schon sechseinhalb Millionen Downloads erreicht — das ist doch schon mal gut!
  • in Mecklenburg-Vorpommern schein das Corona-Virus nicht mehr nachweisbar zu sein, denn die Ferienlager in den Sommerferien sollen explizit ohne den Sicherheitsabstand auskommen — das wird ja spannend.
  • bis heute waren alle Großveranstaltungen bis Ende August untersagt — die Bundesländer haben heute jedoch einheitlich beschlossen, das Verbot von Großveranstaltungen bis Ende Oktober auszuweiten — hoffentlich gibt’s da dann noch weitere Hilfen für die Veranstaltungsszene, sonst sieht’s da nächstes Jahr mau aus. Und damit verabschiede ich mich auch vom letzten für dieses Jahr geplanten Konzert. Leider eines, auf das ich mich schon wirklich gefreut habe und auf das ich lange gespart habe.
  • Alle 1.500 Busse der Hamburger Hochbahn und des VHH bekommen eine Trennscheibe, um die Busfahrer zu schützen

5.150 Fälle in Hamburg (+2).

 

Donnerstag, 18. Juni 2020

Urlaub Zuhause und bestehende Lockerungsmaßnahmen haben ja auch ihre Vorteile: ich habe heute die Küche aufgeräumt und mir im Laden um die Ecke neue Schneidebretter besorgt.
Und wo ich schon mal unterwegs war, habe ich auch gleich für die zweite Welle vorgesorgt und mich mit dem inzwischen wieder in großen Mengen erhältlichen Desinfektionsmittel eingedeckt.

Gerade, wenn man jetzt doch wieder mehr raus geht, braucht ja doch mehr von dem Zeugs, als wenn man nur Zuhause in der Bude sitzt.

Ansonsten kommen die Lockerungsmaßnahmen voll super beim Virus an

  • in einem anderen Hochhaus in Göttingen stehen nun alle 700 Einwohner unter Quarantäne
  • Galeria Kaufhof wird wohl 62 von 172 Filialen schließen müssen
  • die TUIfly Flugzeug-Flotte wird halbiert, beim Personal wird wohl massiv abgebaut
  • nach den Sommerferien soll in den Schulen in ganz Deutschland Business-as-usual sein. Also keine Abstandsregeln mehr und voller Unterricht im regulären Betrieb — na schauen wir mal

Und was ist jetzt mit Großveranstaltungen in diesem Jahr?

Gestern wurde beschlossen, dass Großveranstaltungen noch bis Ende Oktober diesen Jahres untersagt sein sollen. Leider fehlten bei der Meldung wichtige Details bezüglich der Ausnahmeregelungen und was denn jetzt alles als Großveranstaltung zählt.

Erlaubt sein sollen zum Beispiel Großveranstaltungen, bei denen das Infektionsgeschehen nachvollzogen und Hygieneregeln eingehalten werden können. Also: Abstandsregel, Namensliste und ggf. Mundschutz — denke ich mal.

Das würde bedeuten, dass noch bis Ende August alle Großveranstaltungen pauschal untersagt sind, und danach nur die Veranstaltungen wieder stattfinden können, die die Regeln ordentlich umsetzen können.

Für unseren geplanten Konzertbesuch mit Sitzplätzen habe ich leider noch keine Informationen, ob es nun stattfindet oder nicht. Theoretisch könnte die Bestuhlung ja so angepasst werden, dass die Abstandsregeln eingehalten werden können und auch eine Namensliste wäre denkbar. Allerdings geht das auch nur, wenn das Konzert nicht ausverkauft ist, sonst ist der Platz wohl zu knapp.

Naja, gedanklich kann ich mich wohl vom Konzert verabschieden. Schade, lange drauf gespart :-/
Dafür gibt’s dann ja einen Gutschein für andere Veranstaltungen dieses Veranstalters; welcher das auch immer sein mag.

5.155 Fälle in Hamburg (+5).

 

Freitag, 19. Juni 2020

Der letzte Urlaubstag startet. Gerade, wenn man sich halbwegs mit der ungewohnten Situation des „Heimurlaubs“ arrangiert hat, ist’s auch schon wieder vorbei. Heute versuche ich noch ein paar liegengebliebene Dinge abzuarbeiten, dann das Wochenende noch mal entspannen und Montag geht’s dann wieder mit voller Kraft los.

Hoffentlich ist „im Büro“ nicht die Welt untergegangen und ich kann ausnahmsweise wirklich mal in Ruhe aus dem Urlaub zurückkommen und werde nicht gleich wieder kopfüber ins kalte Wasser gestürzt. Langsam würde ich es wirklich mal wieder begrüßen, in Ruhe arbeiten zu können.
Aber darum kümmere ich mich am Montag. Das letzte freie Wochenende sollte ich versuchen, den Kopf möglichst frei zu halten.

Und was machen die Lockerungsmaßnahmen heute?

  • Ferienhäuser an Nord- und Ostsee sind zu gut 90 % ausgebucht — Ferien in Deutschland ist dieses Jahr wohl das Mittel der Wahl
  • in Niedersachsen wird heute ein neues Paket an Lockerungsmaßnahmen vorgestellt:
    • die Zwei-Haushalte-Regel für Treffen in der Öffentlichkeit wird ggf. erweitert, sodass Gruppen von bis zu zehn Menschen erlaubt wären
    • Kinos und Theater dürfen wieder öffnen, wenn Zuschauer Mindestabstand einhalten und eine Mund-Nase-Bedeckung tragen
  • die Corona-Warn-App liegt aktuell bei 7,9 Millionen Downloadsnachdem am ersten Tag schon gut 7 Millionen Downloads verkündet worden konnten, ist das ein bisschen mau. Damit die App wirklich was bringt, sollte das noch deutlich mehr werden.
  • Bummelig 1.000.000 Infizierte in Brasilien
  • der berühmt-berüchtigte Dr. Fauci prognostiziert, dass die NFL-Season diesen Herbst womöglich nicht stattfinden werden kann
  • in Japan werden die inländischen Reisebeschränkungen aufgehoben
  • Indien vermeldet 13.586 Neuinfektionen an einem Tag (aktuell 380.000 Infizierte)
  • Sars-CoV-2 war schon im Dezember 2019 in Abwässern in Mailand und Turin nachweisbar

À pro pos Dr. Fauci

Kultur trotz Corona

Obgleich die Lockerungsmaßnahmen unser Leben zwar schon wieder halbwegs auf Trab gebracht haben, fehlt es immer noch am üblichen kulturellen Angebot. Der NDR streamt deshalb heute ab 14:00 Uhr noch bis Sonntag auf seiner Webseite und über die Mediathek das „Festival-Mittsommerwochenende„.

Gestartet wird heute mit Videostreams aus den Archiven der letzten Jahre Hurricane-Festival aus Scheeßel.

Wenn es unsere Zeit am Wochenende zulässt, schauen wir da vielleicht mal rein.

5.159 Fälle in Hamburg (+4).

Samstag, 20. Juni 2020

Auf Markt hatten wir heute keine Lust und haben lieber ausgeschlafen und schön rumgegammelt.
Nachmittags gab’s mal wieder Fußball. Abends noch ein frischluftiges Nachbarschaftstreffen und danach schön gemütlich auf der Couch rumgegammelt und Zelda gespielt. So lässt sich ein Samstag doch aushalten!

Und was gibt’s neues bei den Lockerungsmaßnahmen?

Wochenendbedingt fallen die Meldungen heute etwas spärlicher aus:

  • inzwischen stehen über 6.500 Mitarbeiter der Schlachterei Tönnies unter Quarantäne
  • die Krise bei den Spargelbauern ist abgewendet
  • im unter Quarantäne stehenden Haus mit 700 Bewohnern in Göttingen kam es zu einem Aufstand, den erst die Polizei beenden konnte. Der Wohnkomplex ist aktuell mit Gittern gesichert, sodass niemand mehr rein oder raus kommt — ich weiß nicht, ob das die richtige Methode ist, eine Quarantäne durchzusetzen, aber okay

5.162 Fälle in Hamburg (+3).

Sonntag, 21. Juni 2020

So, morgen geht’s wieder „ins Büro“. Heute noch mal ausschlafen, in Ruhe frühstücken und ein bisschen die Wohnung auf Vordermann bringen, damit ich das nicht unter der Woche erledigen muss und mich auf die Arbeit konzentrieren kann.

Bin schon gespannt, was sich in den zwei Wochen so alles getan hat. Hoffentlich ist nichts schlimmes passiert und alle sind noch gesund und munter. Werde ich dann morgen von berichten.

Heute Abend gibt’s bei uns vegan Spaghetti Bolognese. Das war eine Zugabe zu unserer letzten HelloFresh-Box. Bin mal gespannt, wie die braune Ringelmatsche so schmeckt. Optisch ist’s roh noch nicht so ansprechend.

Und was sagen die Lockerungsmaßnahmen am Sonntag?

Oh, und es gibt mal wieder einen neuen Blogartikel. Dieses mal zu unseren Erfahrungen mit HelloFresh während der Corona-Krise.

5.169 Fälle in Hamburg (+7).

Montag, 22. Juni 2020

Ich bin durchaus positiv überrascht. In den zwei Wochen Urlaub sind „im Büro“ keine schwerwiegenden neuen Herausforderungen aufgetaucht und ich hatte heute sogar eine Stunde Zeit, kurz durch die aufgelaufenen E-Mails zu scrollen. Gar nicht mal so schlecht. Morgen ist der Tag leider schon wieder mit Terminen gespickt, aber wenn die Lage so bleibt, komme ich diese Woche womöglich tatsächlich zum arbeiten. Das wäre nicht schlecht.

Und wie lief der Wochenstart woanders ab?

  • der ominöse R-Wert steigt auf 2,88ein Indiz für eine nahende zweite Welle oder nur der „Tönnies-Effekt“?
  • die Corona-Warn-App wurde nun doch schon fast 12 Millionen mal heruntergeladen
  • der Oldenburger Kramermarkt (2. bis 11. Oktober) mit traditionell über 1.000.000 Besuchern wurde, trotz all der Lockerungsmaßnahmen, abgesagt
  • die WHO meldet mit 183.020 Neuinfektionen an nur einem Tag den bisher höchsten Wert
  • in Frankreich öffnen, unter Auflagen, Campingplätze, Kinos und auch die Metro wieder
  • Neuseeland meldet zwei Corona-Fälle; damit sind es insgesamt neun — läuft bei denen!
  • Arbeitsminister Hubertus Heil regt an, dass Tönnies für die Kosten des Ausbruchs aufkommen soll
  • während in Deutschland seit gestern 537 Neuinfizierte hinzugekommen sind, sind es in Russland gleich 7.600 Infektionen — nach offiziellen Zahlen
  • die Lufthansa hat, trotz des Rettungspaketes, Sorgen vor einer Insolvenzna hoffentlich klappt das bei uns dann noch vorher mit der Erstattung, auf die wir seit April warten …
  • und noch eine Lockerungsmaßnahme: das Reeperbahn-Festival findet statt! Vom 16. bis 19. September 2020. Dazu sagt der Veranstalter Alexander Schulz: „Nach den Shows müssen alle den Laden verlassen, dann werden in einer 90-minütigen Umbaupause Innenraum und Bühne desinfiziert.“
  • in Dortmund mussten sechs Schulen wegen Corona-Infektionen geschlossen werden — und das so kurz vor den Sommerferien, nach denen es ja gleich wieder normal weitergehen soll
  • in England treiben sie’s gleich auf die Spitze: Bars & Pubs sollen am 4. Juli wieder öffnen
  • laut einer chinesischen Studie nimmt die Zahl der Antikörper nach einer Corona-infektion binnen zwei Monaten teils rapide ab — war’s das mit der „Herdenimmunität„?
  • Bulgarien führt Maskenpflicht nach zehn Tagen wieder ein — aufgrund gestiegener Infektionszahlen — das läuft ja gut mit den Lockerungsmaßnahmen
  • und noch was von der WHO: der Impfstoff für alle kommt wohl erst in Jahren. Grund sind nicht nur die Forschung, sondern vor allem auch die Produktion und Verteilung über die ganze Welt.
  • am 15. Juli 2020 öffnet das Disneyland Paris.
  • New York zündet die zweite von insgesamt vier Phasen an Lockerungsmaßnahmen: Friseure, Restaurants und Büros und Geschäfte dürfen wieder öffnen

5.169 Fälle in Hamburg (+0).

Dienstag, 23. Juni 2020

Aufstehen, Kopfhörer auf, Calls machen, Kopfhörer absetzen, Feierabend.
Morgen hab ich Zeit, da arbeite ich die Notizen von heute ab.

Außer, dass trotz der derzeit wieder steigenden Infektionszahlen in diversen Bundesländern steigen und weitere Lockerungsmaßnahmen in Kraft treten, finde ich heute nichts erwähnenswertes zu berichten.

Wo zum Beispiel in Berlin sechs Schulen wegen Corona-Infektionen geschlossen werden mussten, werden gleichzeitig die Kontaktbeschränkungen aufgehoben.

Einige Veranstaltungen werden abgesagt, einige finden trotzdem statt, ein paar Lockerungsmaßnahmen und Quarantänen hier und dort — alles wie immer.

Und dann gibt es da noch Gütersloh (Tönnies-Fleischfabrik): dort stehen recht viele Menschen unter Quarantäne und dürfen das Haus nicht verlassen — außer, um in den Urlaub zu fahren. Wer auch immer sich das ausgedacht hat …

5.174 Fälle in Hamburg (+5).

Mittwoch, 24. Juni 2020

Ich habe heute echt keine Energie mehr, mir auch noch die Corona-Nachrichten des Tages zu geben.
Es ist doch auch seit Wochen immer wieder das gleiche: Lockerungsmaßnahmen hier, Corona-Hotspot-Ausbrüche dort.

„Im Büro“ beschäftige ich mich diese Woche fast ausschließlich mit der Projektplanung für die nächsten zwei Monate und bisher sieht der Plan sogar ganz solide aus. Zwar ist es im Moment wirklich nicht einfach, einen Plan auf die Beine zu stellen, der halbwegs realistisch ist, aber für den Moment habe ich ein ganz gutes Gefühl. Wenn der Plan durch ist, kann ich nächste Woche mit der Feinkonzeption starten und dann sieht es im Juli und August zumindest theoretisch so aus, als könnte ich nicht nur arbeiten, sondern mich nebenher auch tatsächlich noch um das ein oder andere neue Thema kümmern.

5.181 Fälle in Hamburg (+7).

Donnerstag, 25. Juni 2020

Irgendwo muss es bei den offiziellen Infektionszahlen für Hamburg einen Zahlendreher gegeben haben.
Wenn ich die kumulative Zahl nehme und die neuen Fälle addiere, komme ich für gestern auf 5.181 Fälle, die offiziellen Zahlen lauten für gestern jedoch inzwischen 5.171 Fälle. Entweder ich habe irgendwo mal zehn Fälle unterschlagen oder es hat sich jemand vertippt.

Ich zähle dann mal mit den neuen offiziellen Zahlen weiter:

5.172 Fälle in Hamburg (+1).

Freitag, 26. Juni 2020

Die Hitze macht uns im HomeOffice ganz schön zu schaffen. Der neue Ventilator sorgt wenigstens für ein wenig Abhilfe.

Was treiben die Lockerungsmaßnahmen so?

  • Mecklenburg-Vorpommern erwartet Ansturm von Urlaubern
  • Das Coronavirus-Update von Dr. Drosten bekommt einen Medienpreis verliehen
  • Wattwagenfahrer beklagen sich über Ungerechtigkeiten bei den Lockerungsmaßnahmen
  • ⅔ aller Hamburger haben Angst vor einer zweiten Welle, aber ¾ keine Angst vor einer Corona-Infektionen — wie passt das zusammen?
  • Es soll einen Fleischgipfel geben — tolles Wort
  • Quarantäne in Göttinger Hochhaus aufgehoben
  • der Hamburger Flughafen verliert mehr als die Hälfte seiner Passagiere — wo haben sie die bloß hingelegt?

5.177 Fälle in Hamburg (+5).

Montag, 29. Juni 2020

Noch ein so zwischengeschobener Urlaubstag.
Habe heute das Altpapier der letzten drei Monate weggebracht — wow ist die Wohnung jetzt wieder groß!

Und mal wieder ein paar Maschinen Wäsche durchgejagt und aufgeräumt. Damit bin ich für die kommende Woche gerüstet.

Seit meinem letzten Blogeintrag von Freitag ist die Gesamtzahl der Infektionen in Hamburg auf 5.200 gestiegen — eine schöne runde Zahl!

Oh, und die Bundesregierung hat die vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer durchgewunken.
Damit können wir dann morgen alle fleißig am Rad drehen und in allen Systemen die Mehrwertsteuersätze anpassen. Um Ende des Jahrs dann wieder zurückdrehen.

Also, alle fleißig konsumieren!

 

Dienstag, 30. Juni 2020

Heute ist der letzte Tag im Monat und gleichzeitig Halbzeit, was das Jahr 2020 anbelangt.
Heute stehen bei mir recht viele Monatsschlusstätigkeiten an — sowohl im Büro als auch privat.

Im Juli werde ich mein Corona-Tagebuch noch weiter fortführen, allerdings wohl nicht mehr täglich. Mal schauen, was die aktuelle Lage so hergibt. Noch ist es ja leider nicht vorbei und die Welt arrangiert sich so langsam mit dem Corona-Virus. Lockerungsmaßnahmen hier, Ausbrüche und weitere Beschränkungen dort.
Das wird sicherlich ein spannender Sommer für uns alle.

Hamburg beendet den Juni mit insgesamt 5.203 Infektionen (+3), davon gelten 4.900 als genesen. Somit bleiben noch 303 aktiv Infizierte und Hamburg zählt bis dato 239 an Corona verstorbene Menschen.

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