Corona-Tagebuch im April 2020

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Ursprünglich wollte ich nur einen Artikel zum ganzen COVID-19-Bumms schreiben, aber so, wie sich das hier gerade in die Länge zieht, wird mein Corona-Tagebuch langsam unübersichtlich, daher gibt’s hier alles aus dem April.

Auf Wunsch kannst Du mit diesem Kalender auch direkt zum Bericht eines beliebigen Tages springen:

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Corona-Tagebuch-Kalender April 2020
 

Mittwoch, 1. April 2020

Ich konnte den meisten Aprilscherzen erfolgreich aus dem Weg gehen. Vielleicht habe ich sie, ob der obskuren Lage der Nationen, auch einfach nur nicht wahrgenommen.

„Im Büro“ herrscht immer noch hektische Betriebsamkeit und ich habe einen weiteren Tag voller Calls und ohne Pausen überstanden. Lange stehe ich dieses Stress-Level aber nicht mehr durch. Naja, eine Woche noch, dann ist Ostern. Da werde ich ausschlafen und vielleicht ein Ei essen. Das wird super.

Wenigstens nehmen die Projekte so langsam Form an. Wenngleich viele Detailfragen, über die verschiedene Runden seit einer Woche teils sehr emotional diskutieren, bis heute ungeklärt sind, so haben wir doch wenigstens einen groben Prozess skizzieren können, an dem wir uns entlanghangeln können. Alles nicht so einfach.

Ich mache mir ein wenig Sorgen über unseren Kaffeebestand. Habe die letzte Packung Bohnen gestern angebrochen und bei dem derzeitigen Konsum hält die Packung nicht mehr lange. Mal schauen, wo ich jetzt noch neue Bohnen herbekomme.

Am Freitag kommt dann unsere erste Lebensmittel-Lieferung, nachdem wir uns an unseren schmalen Vorräten gelabt haben. Hoffentlich haben wir an alles gedacht. Mit bummelig zwei Wochen Vorlauf einzukaufen ist schon eine Herausforderung.

2.437 Fälle in Hamburg (+147).

 

Donnerstag, 2. April 2020

Ein weiterer Tag voller Calls. Nothing special to mention. COVID-19 as usual.

2.557 Fälle in Hamburg (+120).

 

Freitag, 3. April 2020

Heute tatsächlich mal nur halb so viele Meetings gehabt wie sonst üblich. Erfolglose Versuche den 256 ungelesenen E-Mails Herr zu werden schlossen sich dem an. Habe beschlossen am Wochenende mit den E-Mails weiterzumachen. Hat keinen Sinn mehr. Habe also nur ein paar Statusreports verschickt und dann war auch schon Feierabend.

Unsere erste COVID-19-Lebensmittellieferung kommt an

Heute Abend kam endlich unsere erste Lebensmittelbestellung von vor zwei Wochen und in der Theorie hat alles gut geklappt. Also, zumindest aus Sicht des Supermarktes. Ein paar Artikel waren nicht lieferbar (ausgewählte Käsesorten und leider auch kein Nutella) aber darüber kommen wir schon hinweg.
Allerdings fühlte es sich ein bisschen so an, als wäre man hungrig einkaufen gewesen, hätte die Tüten dann weggestellt und sie sich erst wieder am nächsten Tag angeschaut.

Offensichtlich bestand unsere planlose COVID-19-Bestellung zur Grundsicherung unserer Bedürfnisse aus wahllosen Einzelposten wie Schokolade, Oliven, Klarspüler, gefrorenen Erbsen, grünen Bananen und diversen Sorten Käse. Viel Käse. Sehr viel Käse.
Also, an Käse wird es uns in den nächsten Tagen (oder gar Wochen) nicht mangeln.

Zumal wir ja Anfang der Woche schon wieder Nachschub für in eineinhalb Wochen geordert haben und ich mir recht sicher bin, dass da auch wieder Käse dabei war. Nungut, überbacken wir halt alles mit Käse – was soll’s. Leider wird Nutella dann nicht dabei sein, denn das hatten wir ja gerade erste bestellt — eigentlich.

Vielleicht mache ich mir am Wochenende mal Gedanken über so eine Art Haushaltsinventarliste an Verbrauchsgütern, sodass man bestenfalls schon zwei Wochen vorher weiß, dass bald das Spüli ausgehen wird, oder so. Keine Ahnung, wie ich mich dem nähern werde, aber fest steht, dass wir bald kein Spülmittel mehr haben und auf Sicht von ca. vier Wochen(!) kein Nutella mehr.

2.739 COVID-19-Infizierte in Hamburg (+182).

 

Samstag, 4. April 2020

In Niedersachen dürfen die Baumärkte heute wieder öffnen. Geht jetzt so peu á peu alles wieder in den Normalbetrieb über, oder ist das nur aus Ausnahmeregelung für nervöse Heimwerker? Ich weiß es nicht und ich finde die Öffnung von Baumärkten irgendwie unnötig. Wir müssen jeden Tag auf so viel verzichten, da kann ich es mir auch schenken jetzt noch irgendwelche Heimwerker-Projekte zu starten.

2.882 Fälle in Hamburg (+141).

 

Sonntag, 5. April 2020

Wir haben heute mal den Versuch unternommen, einen Spaziergang zu machen, waren dabei aber nur minder erfolgreich. Durch das sonnige, Wetter im zweistelligen Celsius-Bereich waren so viele Menschen unterwegs, dass wir vor lauter Ausweichmanövern nicht weit gekommen sind. Vielleicht ist ja werktags nicht so viel los und wenn ich mal Mittags keine Calls habe, versuchen wir es dann noch mal.

Außerdem haben wir heute mal eine Liste erstellt, welche leckeren Gerichte wir mit unseren bestehenden Vorräten noch kochen können. Die nächste Woche ist zumindest gerettet!

Interessantes tut sich gerade bezüglich unseres Sommerurlaubes. Das Zielland lässt uns ja schon lange nicht mehr einreisen, die Fluggesellschaft verkauft aber noch fleißig Flüge dorthin.
Keine Ahnung, wie ich mir das vorstellen muss? Wir landen, steigen aus, drehen uns um und steigen wieder direkt in den nächsten Flieger zurück nach Deutschland? Naja, die Bundesregierung will es jedenfalls ermöglichen, dass wir für den Flug eine Art „Gutschein“ bekommen, den wir dann bis Ende 2021 einlösen können. Das wäre ideal, denn dann schieben wir unseren Urlaub einfach um ein Jahr nach hinten.

3.019 COVID-19-Erkrankte in Hamburg (+137).

 

Montag, 6. April 2020

Meetings, Calls, Projekte in Verzug. Was soll ich mich nun jeden Tag über diese Situation auslassen? Führt auch zu nichts. Immerhin habe ich heute meine ungelesenen E-Mails von 278 auf 165 runterbekommen. Morgen noch so ein Tag und ich könnte vielleicht sogar wieder up-to-date sein. Mal schauen.

Heute nur ein kurzes COVID-19-Update

Ansonsten ist naturgemäß nicht viel passiert, außer, dass in unserem Urlaubsland die Schulen nun noch bis in den Mai geschlossen bleiben. Die Reise wird mit diesem kleinen Zeichen nun noch immer unwahrscheinlicher und so langsam gewöhne ich mich an den Gedanken dieses Jahr den Urlaub dann Zuhause zu verbringen. Vielleicht haben wir ja aber auch Glück und die Ausgangsbeschränkungen werden bis dahin gelockert, sodass wir wenigstens mal was anderes als die eigenen vier Wände sehen können.

3.088 Fälle in Hamburg (+69 nur noch!).

 

Dienstag, 7. April 2020

Ich mag nicht mehr.

3.217 in Hamburg (+129).

 

Mittwoch, 8. April 2020

Eine Luftbrücke aus China soll Deutschland mit Schutzausrüstung, wie Masken und so’n Zeugs versorgen. Verrückte Zeiten! Außerdem soll wegen COVID-19 der Loveparade-Prozess eingestellt werden, um die Gesundheit der Betroffenen nicht zu gefährden. Wie ich sagte: verrückte Zeiten!

3.370 Fälle in Hamburg (+153).

 

Donnerstag, 9. April 2020

Keine Zeit zu bloggen, zu viel zu tun.

3.518 Fälle in Hamburg (+148).

 

Karfreitag, 10. April 2020

Heute mal frei und das Wetter ist auch noch gut. Endlich Zeit, mal in Ruhe den Haushalt zu schmeißen und Liegengebliebenes zu erledigen.

 

Osterstamstag, 11. April 2020

Wir haben die erste Absage eines Hotels für unseren Sommerurlaub bekommen. Das Hotel hat geschlossen. Zumal in unserem Zielland derzeit der nationale Notstand ausgerufen wurde, werden sich dem wohl auch noch weitere Hotels anschließen. Die Tage werden wir dann mal das neue Projekt „Urlaubsabsage 2020“ starten und so nach und nach alles stornieren und absagen, was geht.

Ungeklärt ist noch die Buchung unseres Fluges. Die Airline fliegt trotz COVID-19 nach wie vor, obgleich niemand mehr ins Land gelassen wird. Ich sehe schon, dass das wohl ein finanzieller Verlust für uns werden wird.

Traurige COVID-19-Nachrichten aus der Welt

Abends haben wir mal wieder die Tagesschau geguckt — hätten wir nicht tun sollen. Die Bilder sind verstörend. Vor allem die Berichte aus New York und Madrid haben mich schockiert.
In New York sind keine regulären Bestattungen der Toten mehr möglich. Wenn man überhaupt noch ein Bestattungsunternehmen findet, werden die Beerdigungen per Videostream übertragen — kontaktlos. Die, die das Glück nicht haben, haben auch keinerlei Möglichkeit mehr, sich von ihren Lieben zu verabschieden.

In Madrid läuteten die Glocken über leeren Plätzen, um den Toten zu gedenken, die in Shopping-Centern untergebracht werden müssen.

Und dann hat sich die Türkei noch für eine spontane 48-stündige Ausgangssperre entschieden und diese satte zwei Stunden vor in Kraft treten verkündet. Das führte logischerweise zu tumultartigen Szenen in Supermärkten und die Menschen stand dicht an dicht, um sich für diese 48 Stunden noch mit Lebensmitteln einzudecken.

Ganz davon abgesehen, dass bei einer Inkubationszeit von sieben bis 14 Tagen, 48 Stunden nun auch nicht so viel bringen, dürfte das eher zu einer schnellen Verbreitung des Virus geführt haben. Aber das werden wir dann in ein paar Wochen erfahren.

In Südkorea sind bereits Genese erneut an COVID-19 erkrankt. Mit allen Symptomen und allem drum und dran — wenn das stimmt und sich da niemand vertan hat, hat sich das mit der Herdenimmunität auch erledigt und die aktuelle Ausnahmesituation wird für uns alle das neue Normal. Hoffentlich stimmt das nicht, denn das lässt mich nicht gerade positiv in die Zukunft blicken.

 

Ostersonntag, 12. April 2020

Heute lassen wir es noch einmal ruhig angehen. Die kommende Woche wird fordernd genug und da muss man jede Gelegenheit nutzen, Kraft zu tanken. Vielleicht gehen wir das Risiko heute ein und wagen uns mal vor die Tür. Die Sonne scheint und es ist warm, da möchte man doch raus.

Wenn den gleichen Gedanken nicht zu viele andere Menschen auch haben, dann vertreten wir uns mal die Füße. Meine Fitness-Uhr glaubt sonst noch, ich sei schon tot.

Heute Abend grillen wir dann mal. Ein wenig die Frühlings-/Sommergefühle fördern.

Derweil wird in Deutschland noch über eine Mundschutzpflicht diskutiert. Vielleicht nähen wir uns auch mal dilettantische Atemschutzmasken, für den Fall, dass sich der Mist hier noch länger hinzieht.

 

Ostermontag, 13. April 2020

Ich nutze den freien Montag dazu, mal durch meine liegengebliebenen E-Mails zuschauen und etwas Überblick zu bekommen. Ansonsten verbringen wir den Tag mit Videocalls, diesmal privater Natur. Calls mit Familie und Freunden, um nicht völlig zum Eremiten zu werden.

Wir haben uns auch heute wieder erfolgreich davor gedrückt, die Nachrichten zu verfolgen.

 

Dienstag, 14. April 2020

Zurück „im Büro“, zurück im Call-Marathon. Heute hätte ich ein paar halbe Stunden zum Arbeiten gehabt, aber findige Kollegen haben dafür gesorgt, dass ich auch diese Zeit in Terminen verbracht habe. Zumindest kam ich heute dazu die auflaufenden E-Mails wenigstens grob zu sichten und alles, was in ein paar Minuten zu erledigen war, abzuarbeiten.

Zu Mittag gab es eine Handvoll Salzstangen mit Käse.

Morgen sieht es leider nicht viel besser aus. Call reiht sich an Call.

Der Vorteil der vielen Arbeit im Moment ist ja zumindest, dass ich mir keine Sorgen um meine Freizeitgestaltung machen muss. Außer Abwaschen, Kochen und Schlafen bleibt nicht viel Zeit für andere Dinge. Selbst zum Wäschewaschen komme ich nicht wirklich. Aber zum Glück ist der Klamottenverbrauch im HomeOffice nicht so groß, wie sonst, da haben wir noch ausreichend saubere Wäsche im Schrank. Und wenn wir mit den ganzen Ad-Hoc-Projekten durch sind, kommen ja auch wieder ruhigere Tage.

Ob der andauernden Mundschutzpflicht-Diskussion sollten wir aber wohl dennoch mal die Nähmaschine rauskramen und schauen, dass wir ein taugliches Muster und Stoffe auftreiben.
Irgendwann wollen/müssen wir ja auch mal wieder das Haus verlassen.
Wenngleich ich den selbstgenähten Atemmasken keinen großen medizinisch-seuchentechnischen Nutzen zutraue — aber von Mundschutzmasken, FFP-irgendwas, hab ich eh keine Ahnung.

Außerdem der Spahn:

3.925 Fälle in Hamburg (+407 über die Osterfeiertage).

 

Mittwoch, 15. April 2020

Grundsätzlich ergibt es sich für mich ja von selbst, im HomeOffice mehr zu arbeiten.
Zunächst entfällt das Pendeln, was mir, je nach Bürolocation zwischen zwei und vier Stunden am Tag spart. Und außerdem sind die Übergänge zwischen Arbeiten und „Leben“ im HomeOffice fließend.

Man steht auf, startet in den Tag, setzt sich an den Schreibtisch und wählt sich in den ersten Call ein. Und in den Nächsten. Und den Übernächsten. Und irgendwann schaut man auf die Uhr und stellt mit knurrendem Magen fest, dass es gleich 18:00 Uhr ist und man noch nichts gegessen hat. Dann holt man sich schnell einen Schokoriegel und macht „nur noch eben kurz“ „diese eine Sache“ fertig. Und die Andere. Und die da.

Ich kann auch das Argument verstehen, dass man in Zeiten des Lockdowns ja nichts anderes zu tun hätte und deshalb ja genauso gut arbeiten könne.
Aber nach einigen Wochen des „Arbeitens, weil man ja nichts anderes zu tun hat“, stelle ich fest, dass das nicht wirklich zielführend ist. Nach zig Stunden mit den verschiedensten komplexen Themen im Kopf, während man in Calls hängt und zwischendurch mit schlechtem Gewissen auf den anwachsenden Posteingang und die zugewiesenen Tickets schaut, lässt die Konzentration und Leistungsfähigkeit doch arg nach.

Ich wäre froh, wenn dieser permanente Feuerlöschermodus zeitnah endet oder ich mich wahlweise auf ein Feuer konzentrieren kann — und nicht 36.

Ansonsten war wohl irgendwo eine Pressekonferenz in der Merkel was gesagt hat und Söder alles noch mal erzählt hat, weil er auch seinen Senf dazu geben will — nicht sehr produktiv.

Die 1,50 Meter Abstand und maximal zwei Personen aus dem selben Haushalt Regelung soll erstmal bis 3. Mai 2020 bestehen bleiben, alle Großveranstaltungen sind bis 31. August 2020 untersagt, aber so langsam sollen die (kleine) Geschäfte und weiterführenden Schulen wieder öffnen. Restaurants bleiben geschlossen.

„Alltagsmasken“ werden empfohlen, sind aber nicht verpflichtend.
Nach nunmehr fünf Wochen in Isolation habe ich eigentlich auch keine Lust mehr, noch rauszugehen.

Auch privat, nur COVID-19-bedingte Absagen

Gestern haben wir das Projekt „Urlaubsabsage 2020“ gestartet. Hatten wir ja nun schon lange genug vor uns hergeschoben. Alle Hotels abgesagt, Museen storniert und den ganzen Klimbim, den man so für eine Reise braucht aufgekündigt.

Bis auf den Flug werden wir wohl das Geld zurückbekommen. Beim Flug steige ich noch durch. Die Tickets sollen irgendwie ihre Gültigkeit behalten, es reicht, wenn man einfach nicht am Flugplatz auftaucht. Das ist mir noch nicht ganz einleuchtend und die Informationen von der Airline bestehen hauptsächlich daraus, dass man um Himmels Willen bloß nicht anrufen soll.

Aber irgendwie kann man den Flug wohl umbuchen. Wie, haben wir noch nicht herausgefunden, aber es führt ja nunmal kein Weg daran vorbei, dass wir den Flug nicht antreten werden. Entweder wir haben dann einen Haufen Geld in den Sand gesetzt, oder haben zumindest nächstes Jahr noch etwas Zuschuss zum Flug — wir werden sehen.

So motten wir dann erstmal alles, was mit unserem Urlaub zu tun hat ein, und begeben uns wieder tagtäglich in unser gewohntes HomeOffice, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Ich habe ersatzweise für den Urlaub mal geschaut, ob ich noch eine Nintendo Switch bekomme, aber die ist überall ausverkauft. Lediglich Saturn scheint noch welche zur Abholung zu haben, aber da die Märkte ja geschlossen sind, kommt man da auch nicht ran. Schade, aber ich werde die gängigen Portale mal beobachten, vielleicht habe ich ja noch mal Glück und es kommt noch eine Fuhre nach Deutschland.

Im Fernsehen wünschen sie einem inzwischen nur noch „bleiben Sie optimistisch“; von gesundbleiben redet niemand mehr.

Wie dem auch sei, ich bearbeite jetzt noch ein paar E-Mails und gehe dann schlafen.

3.978 Fälle in Hamburg (+50).

 

Donnerstag, 16. April 2020

Ich weiß es doch auch nicht.

Man darf also wieder einkaufen, aber Familie & Freunde besuchen nicht.
Autos kaufen, aber Gottesdienst nicht besuchen.
Die deutsche Autoindustrie scheint ständig am Rande der Insolvenz zu stehen, Abwrackprämie, Umweltprämie und jetzt auch das noch. Auch ohne COVID-19 hätte ich mir dieses Jahr ganz sicher kein neues Auto gekauft. Andere Menschen scheinen hingegen einen recht hohen Verbrauch an Neuwagen zu haben, anders kann ich mir das nicht erklären.

Bei eBay liegt der Preis für eine Switch inzwischen bei stolzen € 1.199,99 (regulärer Listenpreis derzeit € 329,-)!

4.064 Fälle in Hamburg (+86).

 

Freitag, 17. April 2020

Mir geht das alles auf den Keks. Meetings von früh bis später und alles ist einfach nur Mist.
Zum Glück ist bald Wochenende und ich kann mal wieder Wäsche waschen (und in Ruhe arbeiten). Yeeehaw.

Aber eine positive Sache ist heute passiert: denn heute klingelte die freundliche Marmeladenköchin bei uns. Kontakt- & bargeldlos gelieferte, allerfeinste Fruchtaufstriche!
Wer noch nicht bestellt hat, sollte das tun. Schmeckt besonders gut in der Quarantäne!

Igor findet die COVID-19-Lieferung der Marmeladenköchin super!

4.195 Fälle in Hamburg (+131).

 

Samstag, 18. April 2020

Das Wetter ist schön, draußen spielen Kinder und ich versuche, diese provisorisch-vorübergehenden Alltags-Mund-Nase-Schutz-Masken (oder wie immer man die Lappen nennen muss, damit man nicht abgemahnt wird) zu nähen.

Meine einzigen Näharbeiten beschränkten sich bisher darauf, Knöpfe anzunähen oder Ösen an Handtücher (wieso verkauft man überhaupt Handtücher ohne Ösen?). Aber man wächst ja mit seinen Aufgaben.

Das Ergebnis ist okay. Gewinnt sicherlich keinen Handarbeitspreis, bei den krummen Nähten, aber der Polizei gegenüber sollte man damit durchkommen:

Selbstgenähte COVID-19-Maske.
Mundschutz Marke Eigenbau

Die Nachrichtenlage überschlägt sich gerade wieder und ich komme nicht wirklich hinterher. Ausnahmezustände, wo man hinblickt. Die Leute, die an der seltsamen Corona-App werkeln können der Versuchung die Daten massenweise abzugreifen und damit tolle Marketing-Dinge anzustellen, wohl nicht widerstehen und so haben wir auch dieses, im Ansatz schön gedachte Projekt, erfolgreich in den Sand gesetzt.

Die Switch ist immer noch ausverkauft.

Alles mist.

4.297 (+102).

 

Sonntag, 19. April 2020

Sonntag, es ist fast schon zur Routine geworden, an so einem schönen sonnigen Tag die liegengebliebenen E-Mails und Tickets der Woche durchzusehen und ein paar Statusreports zu verfassen.

Nebenher war sogar noch Zeit für einen Plausch mit den Nachbarn — natürlich ganz gesittet mit angemessenem Abstand.

Nächste Woche ist dann also der große Tag gekommen, an dem viele Maßnahmen gelockert werden, Schulen und viele Geschäfte wieder öffnen. und sogar Zoos wieder Besuchende empfangen. Ich hoffe einfach nur, dass viele viele Menschen diese Angebote nicht wahrnehmen und die, die es tun, sich an die Hygiene- und Abstandsregelungen halten.

Sonst steuern wir ganz flugs auf einen zweiten Lockdown zu. Mit ein paar Wochen Verzögerung.
Ich tippe auf drei Wochen ab Dienstag. Mal schauen.

In Wolfsburg gibt es immerhin eine Maskenpflicht und auch wir sind nun mit einigen selbstgenähten Masken einigermaßen darauf vorbereitet. Auch, wenn ich von ihrer Wirksamkeit aufgrund der Schludrigkeit der Menschen, immer noch nicht überzeugt bin.

Der Nordseekrabbenmarkt liegt immer noch am Boden, dafür werden fleißig Spargelstecher aus Rumänien eingeflogen — ahja und 50 „unbegleitete Jugendliche“ aus Griechenland — heißt das Lager wirklich Moria? So wie die Zwergen-Minen in Herr der Ringe?

Auf der einen Seite kann ich die Sorgen & Nöte der Spargelbauern natürlich verstehen, aber deshalb in der aktuellen Seuchensituation 40.000 Menschen quer durch Europa zu fliegen, um Spargel zu ernten, das verstehe ich nicht.
Können wir die Bauern nicht einfach entschädigen? Von der schwarzen Null haben wir uns doch eh schon verabschiedet und so würden wenigstens nicht noch mehr Menschen gefährdet.

Oh, und in Hamburg ist ein Krebspatient an Covid-19 verstorben. Dass das nun auch noch sein muss, ohjemine. In Seevetal-Maschen wird derweil ein Pflegeheim evakuiert, weil sich aufgrund der ernsten Bedrohlungslage das Virus sonst komplett dort ausbreiten würde.

Telefonische Krankschreibungen vom Hausarzt, aufgrund von Atemwegsinfekten, sind ab Montag auch nicht mehr möglich. Klar, schickt die hustenden Menschen in die Arztpraxen — was soll schon schiefgehen?

Die schlechten Nachrichten geben sich heute mal wieder die Türklinke in die Hand.
Aber in Nordrhein-Westfalen geht’s ab morgen ja wieder bergauf, denn dann öffnen die Schulen wieder! Gewohnt umkoordiniert und unvorbereitet. Hoffentlich wird auch das nicht zum Bumerang, wenn die Schüler sich alle untereinander anstecken und dann wieder nach Hause kommen, um ihre Eltern anzustecken. Aber wahrscheinlich betreibe ich hierbei. Wird bestimmt super!

4.347 Fälle in Hamburg (+50).

 

Montag, 20. April 2020

Mettings, Calls, Telefonkonferenzen — you name it. Aber zwischendurch immerhin mal verteilt zwei Stunden Zeit zum Arbeiten gehabt.

Abends haben wir mit den Katern Uno gespielt. Hemingway hatte da nicht sonderlich viel Spaß dran, hat uns zu liebe aber auch eine Runde mitgespielt. Igor hat alle vier Spiele mitgemacht und zwei mal gewonnen, zwei mal den zweiten Platz belegt. Er scheint in Sachen Uno ein Naturtalent zu sein.
Vielleicht werden wir aber auch langsam wahnsinnig.

Das Reporting der Zahlen hat sich geändert. Irgendwie werden mir jetzt 4.185 aktive COVID-19-Fälle angezeigt. Da das weniger ist, als gestern aber in der Statistik ein Plus von 18 Fällen vermeldet wird, werden die bereits gesundeten jetzt wohl ausgerechnet. Keine Ahnung, diese Krise überfordert mich an so vielen Fronten.

Ich glaube, diese Zahlen hier sind für Hamburg korrekt:
4.368 Fälle in Hamburg (+21).

 

Dienstag, 21. April 2020

Hamburg führt ab dem 27. April eine „Mund-Nasen-Schutz-Pflicht“ ein, Schleswig-Holstein am 29. April und viele andere Bundesländer, Städte und Gemeinden haben diese bereits.
Dann ist es doch gut, dass wir uns am WE schon mal am Maskennähen versucht haben und erste Erfahrungen damit gemacht haben.

Interessant, dass sich vor ein paar Tagen noch geweigert wurde, eine Maskenpflicht zu verhängen, weil man dann ja auch in der Pflicht sei, die Bürger mit Masken zu versorgen und es im Moment keine gibt. Das scheint nun kein Thema mehr zu sein.

4.401 Fälle in Hamburg (+33).

 

Mittwoch, 22. April 2020

Maskenpflicht, so weit das Auge schaut. Und der NDR schreibt dazu folgendes:

Erklärungstext über Wirksamkeit verschiedener Atemschutzmasken gegen COVID-19.

Ich zitiere mal:
„Zum Schutz vor dem Coronavirus sind mindestens Masken der Klasse FFP2 notwendig, besser sind Masken der Klasse FFP3. […] Einfache Stoffmasken […] bieten […] nur einen geringen Schutz. […] Das Robert Koch-Institut empfiehlt eine Mund-Nasen-Bedeckung aus Stoff.“

Soviel zum Thema Maskenpflicht. Aber wahrscheinlich gilt hier: besser als nichts?

Hauptsache die Menschen halten sich trotz Maske noch an die Abstandsregelungen.

All die Veranstaltungsabsagen erwähne ich schon gar nicht mehr. Gefühlt wird ja alles abgesagt, was dieses Jahr noch stattfinden sollte. Und das Gewese um das Oktoberfest verstehe ich da auch nicht.

Ansonsten hält der Meetingterror unvermindert an. Der Kalender ist für morgen auch schon wieder randvoll mit wichtigen Meetings. Von früh bis spät. Mit Glück kann ich am Freitag normal arbeiten. Zum Glück habe ich bald Urlaub, das wird super (mit Einschränkungen)!

4.449 Fälle in Hamburg (+48).

 

Donnerstag, 23. April 2020

Wie erwartet hatte ich heute von früh bis spät Telefonkonferenzen. Das Notizbuch ist gefüllt mit ToDos, das E-Mail-Postfach überlaufen und das Ticketsystem sowieso.
Aber morgen habe ich nur vormittags Termine und nachmittags nur einen — da werde ich also versuchen die Aufgaben der ganzen Woche einigermaßen flott durchzubringen, damit ich nicht am WE noch mal ran muss.

Ansonsten dreht die Welt wohl mehr oder minder frei, was die Lockerungen der Einschränkungen anbelangt. Da wird offensichtlich tatsächlich gerade von verkaufsoffenen Sonntagen gefaselt. Denen brennt doch der Hut!

Unsere Bundeskanzlerin hat heute in einer Regierungserklärung in Bezug auf die Lockerungen wohl gesagt, dass Ihr die Umsetzung Sorge bereite: Das Vorgehen wirke mitunter „sehr forsch, um nicht zu sagen, zu forsch“. Für Merkel sind das schon recht deutliche Worte.

Das Hamburgische Oberverwaltungsgericht (OVG) soll bis nächsten Donnerstag (30. April 2020) über das Öffnungsverbot großer Läden wegen der Corona-Krise entscheiden. Und irgendwie soll für Restaurant, die ja gerade keinen Umsatz machen, die Umsatzsteuer gesenkt werden. Den Sinn dahinter müsste man mir noch mal detaillierter erklären — wenngleich so etwas natürlich zu begrüßen wäre.

Schüler in Mecklenburg-Vorpommern sollen einen Zuschuss in Höhe von € 150,- für die Anschaffung eines Laptops erhalten, die Harley Days 2020 und die Travemünde Woche sind abgesagt und auch das Theater Lübeck setzt die Spielzeit aus.

Christian Lindner hatte dazu natürlich auch was zu vermelden — mit beschränktem Erfolg und was die Nazis dazu sagen, habe ich ignoriert.

Ich bin im Moment vor allem auf den kommenden Schulstart in den verschiedenen Bundesländern gespannt … da kochen die Stimmungen in so ziemlich allen sozialen Netzwerken ja gerade ziemlich hoch.
Wer knapp zwanzig Minuten Zeit hat, kann sich ja mal dieses Video dazu von Reno reinpfeifen:

Ischgl steht jetzt übrigens nicht mehr unter Quarantäne — wir können also endlich auch wieder alle Skifahren!

Und irgendwie zirkuliert in den Nachrichtenmedien das Gerücht, dass Nikotin einer COVID-19-Infektion vorbeugt, da Nikotin an die selben Rezeptoren andockt, wie das Virus.
Dass Rauchen mal Leben retten soll … verrückte Zeiten.

Oh, und eine womöglich tolle Neuigkeit für mich: heute Abend war ganz kurz die Switch zum Kauf freigeschaltet und ich habe es geschafft, eine Bestellung aufzugeben.
Bis auf den Bestelleingang habe ich noch nichts gehört, aber vielleicht kommt die Konsole ja noch bis zum Urlaub an — das wäre super!

4.511 Fälle in Hamburg (+62).

 

Freitag, 24. April 2020

Woche zu Ende, Akku alle. So lässt sich der Tag eigentlich recht gut zusammenfassen. Heute werde ich nicht mehr alt. Was sonst noch so geschah:

Die Bäckereikette „Dat Backhus“ stellt Insolvenzantrag, weitere Lockerungen werden beschrien, Fridays4Future findet online statt, Hamburger Gastronomen demonstrieren mit leeren Tischen und Stühlen vor dem Rathaus in Hamburg und auch die Werft FSG aus Flensburg ist insolvent. Und Brauereien scheinen auch kämpfen zu müssen.

Ahja, und die Lufthansa möchte gerne 10 Milliarden Euro haben.

Außerdem wird immer noch heftigst über Fußball diskutiert (DfB-Pokal-Gedöns wird wohl erstmal verschoben) und Donald Trump hält es für eine gute Idee, Menschen Desinfektionsmittel intravenös zu verabreichen oder sie mit starken UV-Lampen von innen und außen zu bestrahlen.
Ich habe mich ja schon oft gefragt, wieso da nicht mal jemand interveniert, aber mit den Äußerungen von heute kann ich den Mann, Atombomben als Meinungsverstärker hin oder her, nun wirklich nicht mehr ernst nehmen. Als ich den Ausschnitt aus der Pressekonferenz heute morgen sah, ging ich ganz selbstverständlich von einem gut gefälschten Video aus, aber leider war das wohl echt. Langsam ist aber auch echt mal Schluss!

Ansonsten haben wir in zwei Monaten theoretisch Ausweich-Theaterkarten für unsere Vorstellung vom März — na, ob die wohl stattfinden wird?

4.558 Fälle in Hamburg (+47).

 

Samstag, 25. April 2020

Heute haben wir unsere Weinkiste vom Weinladen St. Pauli abgeholt, damit wir abends unser erstes remote Winetasting machen können.

Ich haben dazu einen eigenen Artikel verfasst: Die virtuelle Weinprobe.

Leider hat der Versand der Kiste nicht ganz reibungslos geklappt, weshalb wir das erste mal so richtig das Haus verlassen mussten. Erstaunlich, was da draußen los ist! An der Alster drängen sich Spaziergänger, Läufer und Radfahrer dicht an dicht. Zwar nur in kleinen Zweiergruppen, aber der Abstand bei sich-passierenden Gruppen betrug mit Glück gerade mal 30 Zentimeter.

Ich verstehe ja, dass es die Leute nach draußen drängt, aber muss man dann gleich um die Alster joggen? Naja, so konnten wir zumindest mal unsere Mundschutzmasken ausprobieren. Ist schon nervig, vor allem weil man gar nicht mehr sieht, ob der gegenüber lächelt oder verärgert ist. Die Kommunikation ist schon ein wenig eingeschränkt und ich frage mich, ob ich dann auch mit so einer Maske in die Bank gehen müsste?

Naja, Bargeld brauchen wir im Moment ja nicht, daher muss ich auch nicht in die Bank gehen.

4.589 Fälle in Hamburg (+31).

 

Sonntag, 26. April 2020

Ausschlafen — endlich mal wieder! Und dann erstmal in Ruhe frühstücken und, wie inzwischen üblich, die in der Woche liegengebliebenen E-Mails wegschaffen.
Ich hatte sogar noch Zeit mir einen groben Plan für die kommende Woche zurechtzulegen.

Das ist auch angebracht, denn schließlich ist das meine letzte Woche vor unserem großen Sommerurlaub! Den werde ich zwar allem Anschein nach auf dem Sofa verbringen, aber wenigstens hänge ich dann nicht mehr den ganzen Tag in Telefonkonferenzen ab und habe kein schlechtes Gewissen mehr, weil man sonst zu nichts mehr kommt.

Ich bin schon fleißig dabei, mir tolle Dinge aufzuschreiben, die ich dann machen werde. Highlights bisher sind: den ganzen Tag Computerspiele spielen, meine virtuellen Maschinen neu aufsetzen und diverse Webprojekte von mir auf den neuesten Stand bringen.

Vielleicht hole ich auch mal das Moped wieder aus dem Keller — je nach dem wann der zweite Lockdown kommen wird.

4.636 Fälle in Hamburg (+47).

 

Montag, 27. April 2020

Keine Zeit. Zuviel zu tun.

4.658 Fälle in Hamburg (+22).

 

Dienstag, 28. April 2020

Fass mich an die Füße.

4.682 Fälle in Hamburg (+24).

 

Mittwoch, 29. April 2020

Dass mit dem Urlaub hat sich erstmal erledigt. „Im Büro“ ist zu viel zu tun und da kann ich es mir nicht leisten, einfach mal lockere drei Wochen Zuhause zu sitzen und zu zocken. Also bleibt mein Tagesablauf erstmal wie gehabt. Aufstehen, einwählen, Feierabend. Wird schon schiefgehen. Da ist es dann ich nicht weiter schlimm, dass die Switch noch nicht da ist. Schade ist’s trotzdem.

Derweil startet heute auch in Schleswig-Holstein die Maskenpflicht und nun laufen alle draußen mit Masken rum — also theoretisch. Denn wir bleiben einfach zu Hause. Da braucht man dann auch keine Maske.

In Hamburg wird derweil darüber diskutiert, dann die Freibäder wieder öffnen können. Super, wenn wir sonst keine Sorgen haben. Außerdem rufen Förster dazu auf, vermehrt Wildfleisch zu kaufen. Also Rehe, Wildschweine und so. Skurrile Zeiten.
Die weltweite Reisewarnung der Bundesregierung wird auf den 14. Juni verlängert und die Elbphilharmonie möchte im September den Betrieb wieder aufnehmen.

4.724 Fälle in Hamburg (+42).

 

Donnerstag, 30. April 2020

In Hamburg kommt das erste mal der neu gegründete Corona-Sonderausschuss zusammen. Wieso gab’s den noch nicht vorher?
Ab Montag sollen Friseure wieder öffnen dürfen — zwar noch unter strengen Auflagen, aber immerhin. Ich warte mit meinem Besuch aber noch ein wenig.

In den USA wurde wohl dem Medikament Remdesivir eine Wirkung gegen COVID-19 nachgewiesen. Mal schauen, was da so bei rumkommt.

Museen, Zoos und Spielplätze sollen sukzessive wieder öffnen dürfen.

4.801 Fälle in Hamburg (+77).

Weiter geht’s mit COVID-19 im Mai

Neuer Monat, neue Gedanken und Ereignisse. Im folgenden Artikel geht’s weiter: Corona-Tagebuch im Mai 2020.

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