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CommunityCamp 2008 in Berlin

Freitag

Die Anreise

A24 Hamburg – Berlin.
Ich bin selten eine so langweilige Strecke gefahren.
Hunderte von Kilometern geht es nur geradeaus, zweispurig einfach geradeaus.
Dass da auf 60 Kilometern eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120 Km/h wegen Unfallgefahr ist, hilft auch nicht wirklich. Man muss aktiv wach bleiben, um nicht einzuschlafen.

Ein paar Kurven würden der Strecke gut tun. Nach Köln ist die Autobahn z.B. viel spannender!

Das Hotel

Unser Hotel liegt mitten im Herzen eines Berliner Straßenstrichs. Uns ist etwas mulmig da jetzt zu zweit ins Hotel zu gehen. Uns tröstet einzig, dass wir nicht für zwei Stunden, sondern zwei Übernachtungen reserviert hatten.
Das Personal ist jedoch überraschen höflich und zuvorkommend, alles sieht sehr gepflegt aus – wir sind positiv überrascht.
Auch das Zimmer kann sich sehen lassen. Man duscht nicht in die Toilette und man kann die Tür schließen, wenn man auf dem Lokus sitzt. Es gibt eine Garderobe, einen Kleiderschrank mit Tresor, eine Minibar mit erträglichen Preisen (Bier: € 2,80), Fernsehen und sogar eine Sitzecke mit Sofa und Sessel. Gar nicht schlecht, die Nächte scheinen also erholsam zu werden.
Wir scribbeln schnell noch ein paar Ideen zusammen und gehen dann auch schlafen – ist ja schon spät.

Samstag

Erstmal ankommen

Die Hausnummer 18 war schnell gefunden, bis wir im richtigen Hinterhof waren, war es allerdings noch ein tapferer Fußmarsch bis ganz hoch ins dritte Stockwerk. Für erfahrene Freak, Geeks und Nerds eine ganz schöne Herausforderung!
Doch dann waren wir endlich da, wurden gleich freundlich mit einem Fragebogen und Namensschildern von wer-weiss-was.de begrüßt und konnten unsere Garderobe sogar komfortabel weghängen lassen – welch ein Komfort!

Frühstück

Nachdem die ersten bekannten Gesichter überschwänglich begrüßt waren, widmeten wir uns natürlich gleich dem Frühstück, welches uns in nie dagewesener Pracht begegnete. Selten habe ich auf einem Barcamp eine solch opulente Auswahl gesehen!

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Pudding, made from real chemistry, in leuchtendem Pink:
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Vorstellungsrunde

Kaum war das Frühstück vertilgt, startete auch schon die Vorstellungsrunde.
Fast jeder Teilnehmer hat sich kurz mit Namen, Firma und drei Tags vorgestellt. Meine Tags waren natürlich Fotografie, Webentwicklung und Online Shops. Leider haben nicht alle CommunityCamper diese Chance zur Vorstellung genutzt, was ich schade finde. Dafür waren auch ein paar personalsuchende Firmen da, was ich stets erfrischend finde. Tchibo war mit seiner „Idee“ TchiboIdeas auch auf Ideensuche. Und auch Goober ist mir wieder über den Weg gelaufen. Neu war ein Weinfritze, der ähnlich wie die Mostnase von Walther nun auch seinen Wein in der web2.0-Welt unterbringen möchte. Er hat sein Begehr ehrlich und direkt vorgetragen und wurde freundlich aufgenommen, so soll es sein 🙂

Call for Sessions!

Direkt im Anschluss wurden kurz die Sessions vorgestellt – meist eher lang als kurz 🙁
Hervorzuheben wären die Session vom Tom Noeding zur Gründung des Community-Manager Bundesverbands und die Zusammenfassung des diesjährigen Community-Summits.

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Nach einer gefühlten dreiviertelstunde waren alle Sessions vorgestellt und folgende Sessiontable hat sich gebildet:

communitycamp-berlin-2008-sa-sessiontable CommunityCamp 2008 in Berlin
Die komplette Sessionliste ist auf mixxt verlinkt.

Für alle verirrten Geister auf Raumsuche gab es eine frohe Botschaft: geradeaus laufen!
Denn die Räume von XXX sind im Kreis angeordnet, so geht keiner verloren!
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Nachfolgend ein kurzes Résumé der von mir besuchten Sessions.

1200-1245 Session „Brand Communities“ (Raum „AutoScout24“)

Dr. Kai-Uwe Hellmann hat zusammen mit seinem Kollegen Marius Lüdicke die Session zum Thema Brand-Communities präsentiert. Ich finde seine Sessions immer spannend, da er als wissenschaftler das Geschehen in der web2.0-Welt stets analytisch und „von oben“ betrachtet. Hinzu kommt sein Hintergrund als Soziologe. Denn kaum jemand im Communitybereich hat etwas mit Soziologie am Hut, was sehr schade ist, denn gerade aus der Soziologie lässt sich viel für Communities herausziehen.
Wenn man Communitiy mit Gemeinschaft übersetzt speist sich dieser Begriff aus der klassischen Familie des 19. Jhd. und wurde seinerzeit von Ferdinand Tönnies definiert.
Die Frage ist also, ob sich der heute verwendete Begriff „Community“ auf etwas bezieht, dass die Bezeichnung Gemeinschaft überhaupt verdient hat?

Gemeinschaft vs. Gesellschaft, Gemeinschaft vs. Wirtschaft, Kloster vs. Markt

Community vs. Brand?

Gemeinschaftsorientierte Communities steuern sich selbst und werden nicht vom Brand gesteuert, aber viele Communities sind „nur“ imagined (also eingebildete) Communities, die den Begriff benutzen um Community-Effekte zu erzielen.
Bis dato wusste ich auch noch nichts von einer Anti-Hummer-Community oder der Jägermeister-Community, die dem Jägermeister wieder zu Popularität verholfen haben soll.

Es kristallisiert sich heraus, dass Communities den Menschen helfen sich in der Gesellschaft zurechtzufinden und ihnen die Möglichkeit geben sich mit etwas zu identifizieren.
Wir stellen die These auf, dass Brand Communities entstehen, weil niemand alleine mit den Produkten der Marke klarkommt und stellen fest, dass der Begriff Community in der heutigen Verwendung soziologisch gesehen falsch ist.

Am beeindruckensten fand ich dieses vorgestellte Chart:
communitycamp-berlin-2008-sa-brand-communities CommunityCamp 2008 in Berlin
Ich hoffe, dass ich den Sinn dahinter nach einem Jahr auch noch verstehe 😀

Fazit der Brand Community Session: es gibt kein Maß um festzustellen, wann es sich um eine Community handelt.

Mittagspause

Ja hey, das Frühstück war ja schon klasse aber so eine gute Kartoffelsuppe habe ich ja selten gegessen! Es war eine mediterrane Kartoffelsuppe mit getrockneten Tomaten drin – sehr lecker 😀
Zusammen mit ein paar warmen Würstchen, waren auch die Fleischfresser unter uns zufrieden.

1330-1415 Session „Community Controlling“ (Raum „OTTO“)

Björn geht fundiert an die Sache ran, und leitet seine Session mit der üblichen AGOF/IVW/PI-Zählung ein. Auf der Suche sind wir aber eigentlich danach, wie man den Erfolg einer Community messen kann. Da wundert es mich eigentlich, dass niemand die Telekom-Community erwähnt hat…wo die doch eine so famose Pleite hingelegt haben, wie man es selten gesehen hat.
Schade, dass Kai-Uwe nicht in dieser Session ist, das fände er sicher auch interessant.
Björn jedenfalls, findet Netzwerkanalysen, genau wie Kai-Uwe auch, aussagelos.
Eine Möglichkeit zum Controlling bietet sich in der Analyse der Contentproduktion einzelner Nutzer im Zeitverlauf – doch bringt quantitative Messung hier eine Lösung?

Zu meiner Verwunderung schlägt Björn wirklich Technorati als Community-Controlling-Instrument vor aber zu meiner Erleichterung relativiert er seinen Vorschlag schnell wieder, da er lediglich ausdrücken wollte, dass er derzeit keine besseren Controlling-Werkzeuge für Communities gibt.

Motor-Talk beispielsweise trackt seine Conversionrate von Besucher zu Anmelder zu Beitragsverfasser zu Rückkehrer und analysiert die verschiedenen Leser- oder Schreibertypen doch so langsam zeichnet sich ab, dass es viele Ansätze zur Analyse gibt, aber keine konkreten Methoden zum Community-Controlling.

Leider musste Björn uns recht bald schon verlassen und so haben wir noch eine Weile ohne ihn weiterdiskutiert.

1500-1545 Session „User Re-Aktivierung“ (Raum „AutoScout24“)

Oliver sammelt mit uns Ideen und Vorschläge für Feature-Newsletter, also diese Dinge, die wichtige Features ankündigen sollen, die aber irgendwie immer nur aus zwang geschrieben werden und schnell langweilig werden. Damit kommen wir auch schon zum nächsten polarisierenden Thema: Status-E-Mails.

Ich lösche die ja meist sofort…aber andere scheinen das anders zu machen.
Denn wir kommen zum Konsens, dass sinnvolle Status-Emails, die am besten schon im Betreff verraten worum es ghet (damit man entscheiden kann, ob es jetzt wichtig ist sich auf der Plattform einzuloggen oder nicht) einen großen Beitrag zur User-Re-Aktivierung beitragen können.

Résumé könnte lauten: schlanke Registrierung, gute Status-E-Mails und ein interessanter Newsletter, der nicht zu oft verschickt wird (!) können die Useraktivitäten auf der Plattform merklich steigern.
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1600-1645 Session „Aufbau Support-Team und Tools“ (Raum „OTTO“)

Hanno Zulla möchte uns heute etwas über den Support bei wer-weiss-was.de erzählen und fängt erstmal ganz ernst mit den dazu nötigen Tools und Arbeitsverfahren an.
Er empfiehlt Nespra als intelligente FAQ-Suchmaschine mit Ticketsystemanbindung, die so den Support entlasten kann. Außerdem ist der Einsatz von den guten oldschool Moderatoren in einem Forum unabdingbar!
Als günstiges Bugtracking-Tool für die Entwicklung empfiehlt Hanno Mantis http://www.mantisbt.org/.

Der Leitspruch zur Auswahl geeigneter Moderatoren bei wer-weiss-was.de: „ein Moderator muss moderat sein!“ – welch eine Weisheit 😀

Zum Ende der Session zeigt Hanno auch noch ein paar lustige Supportgeschichten, und diese hier hat mir am besten gefallen:

Wie kann ich mein Passwort so ändern, dass ich es mir merken kann?

1700-1745 Session „Skalierung & Performance von Web-Applikationen“ (Raum „x-topia“)

Jaja, eine Freaks, Geeks, und Nerdsession, die ich da besuche.
Weiß ich ja selber.
Aber wenn man wie ich zwei drei Webserver betreut, die alle leicht bis stark wachsende Projekte behergeben, dann tut es gut, sich auch mal um dieses Thema zu kümmern.
Beim letzten Barcamp war die Session ja verschenkte Zeit.
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René Glembotzky macht seine Session echt gut und stellt uns seine Präse auf Slideshare zur Verfügung – zum immer wieder ansehen 😀

Schön an dieser Session ist die einfache Erklärung, warum man „skalierungsorientiert“ entwickeln sollte und wieso man urplötzlich überhaupt sowas braucht. Die ganze Session ist ansteigend aufgebaut, d.h. man startet mit einem einfachen Webserver die die Datenbank und die Applikation beherbergt und steigert sich dann stückchenweise bis zum kleinen Cluster.

  1. Datenbankserver separieren
  2. Static-Server für Mediadaten einrichten
  3. Loadbalancer auf mehrere Webserver einrichten
  4. Datenbankreplikation verteilt Lese- und Schreibzugriffe
  5. Viele (loadbalanced) Leseserver, ein Schreibeserver (zwei bei Redundanz)
  6. Wenn Datenbankreplikation aufgibt, dann exzessives Caching (memcached), Datenbankpartitionierung und Mediadatencluster
  7. Reversed Proxy für Mediadatenserver liefert häufigste Medien direkt aus dem RAM aus
  8. hashtables für weitere Skalierung von MySQL-Datenbanken

Leider wird die Session gelegentlich von einem Suppenkasper unterbrochen, der alles hinterfragt, vor allem auch wieso man denn mehrere Server braucht und dass Google, eBay etc. ja auch kein Problem damit hätten 🙁 aber sowas gibt’s wohl überall.

Fertige Clusterlösungen zum „einfachen“ mitbenutzen kommen von Amazon S3, Ackermay oder PantherExpress (Cloudcomputing wird als Skalierungsmöglichkeit genannt)

Als Best Practice gilt es, den IT-Bereich von den Operations zu trennen und separierte Updates der Applikation durchzuführen (also nicht zwanzig neue Features auf einmal deployen und sich dann wundern, was genau kaputt ist).

Als Tools für Lasttest von Webservices werden seagull und jmeta empfohlen.

Zitat: “Damit fährt man sogar Google gegen die Wand”

Die Anwendung ApacheBench (ab) kann man zur Perfomancemessung in Requests/sec. benutzen, umso den Erfolg einzelner Maßnahmen besser validieren zu können
Ein Test bei Amazon hat zum Beispiel ergeben, dass nur 1000ms Ladeverzögerung über 20% Bestellungen weniger einbrachten.

Die Party

Ohne Party kommt kein gutes Barcamp aus und so gibt es auch beim CommunityCamp eine Party.
Aber vorher: erstmal Sammeln:

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Zwei Stockwerke höher, direkt unter dem Dach, wurde ein kleiner Partyraum mit Bar, Kicker und Liveband eingerichtet. Sogar eine Lounge mit kuscheligen Sitzsäcken gab es, auf denen man sicher herumlungern konnte.
Und, man wollte es ja gar nicht wahrhaben, gab es auch hier wieder ein hammerstarkes Buffet mit Salaten, Broten und Frikadellen, zu denen die Berliner liebevoll Bouletten sagen.

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Gegen 22:00 Uhr rockte dann Dr. Kai-Uwe Hellman höchstselbst die Bühne!

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Hier ein paar Bilder der wirklich genialen Band, die eine super entspannte Stimmung gezaubert haben:

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Knapp vier Stunden später, war das Buffet schon sichtlich geleert:
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Aber es gab ja noch den Kicker:
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Sonntag

Frühstück

Da gewöhnungsmäßig der Sonntag bei Barcamps etwas ruhiger ist, hatte ich auch mit einem gedeckteren Frühstück gerechnet. Ein paar trockene Brötchen und Aufschnitt. Doch wir wurden eines Besseren belehrt; denn wieder gab es ein großes Buffet mit Brötchen, Müsli, Joghurts und Pudding, Aufschnitt, Marmelade, Butter, Tee von PureTea und allerlei frischem Obst.
Leider dieses mal keinen Melonen-Obst-Salat – der war echt gut gestern!

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Echter Joghurt:
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Müsli:communitycamp-berlin-2008-so-muesli CommunityCamp 2008 in Berlin

Muffins und Donuts, so viel das Herz begehrt!
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Natürlich gibt’s auch Gesundes:
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Call for Sessions

Und wieder läuft der Call for Session, der aufgrund der geringeren Teilnehmerzahl am Sonntag deutlich kürzer ausfällt.
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1100-1245 Session „AG Social Media“ (Raum „AutoScout24“)

AGSM kürzt sich der Spatz ab, und sagt mir erstmal gar nichts. Es hat eine Weile gedauert, bis der Groschen bei mir gefallen ist.
Insgesamt ein lohnender Verein mit ehrfahten Zielen, am besten mal selbst vorbeischauen und informieren!

1200-1245 Session „Weltverbesserer-Communities“ (Raum „smatch“)

Zur Einführung in das Thema werden erstmal Webseiten von Weltverbesserer-Communities gesammelt. Neben Utopia ist natürlich auch weltretter.org vertreten.

Utopias Community machen vorallem die großen ideologische Differenzen der Mitglieder zu schaffen. Die Frage ist:

Wie stabilisiert man die Community ohne jemanden zu vertreiben?

Verschiedene Gruppenbegünstigungen oder -einschränkungen sind jedenfalls keine Lösung unterschiedlicher Ideologien und so bleiben die Probleme verschiedene Ideologien unter einen Hut zu bekommen vielleicht auch der besondere Reiz von solchen Communities?

Die Zusammenarbeit zwischen NGOs und Weltretter-Communities gestaltet sich auch schwierig, da sie abhängig von Ausrichtung und Zustimmung der Sponsoren ist, sofern es da welche gibt.

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Mittagspause

Verständlicherweise gab es am Sonntag kein warmes Mittagessen mehr. Das hätte auch nicht gelohnt, da weniger als die Hälfte vom Vortag erschienen sind :‘-(
So haben wir uns mit Brötchen über die Mittagspause gerettet und die zusätzliche Zeit zum networken genutzt, auch gut 🙂
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Außerdem gibt’s auch immer was zu twittern:
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1400-1445 Session „Features und Usability in Social Networks“ (Raum „FriendScout24“)

Die Vernetzung innerhalb einer Community ist das Blut der Community und so sollte es eigentlich Ziel jeder Community sein, diese Vernetzung so gut wie möglich zu unterstützen.

Doch manche Communites tun sich da schwer, so z.B. werkenntwen.de mit seiner Betitelung der Funktion um Benutzer aus der Freundesliste zu streichen: „Ich kenne Sascha nicht mehr“ entbehrt jeglicher Logik :-D.
Gelobt wurde dafür aber die Funktion von Xing “Mitglieder, die mehrere meiner Kontakte kennen”, allerdings fehlt dann hier der direkte Button zum “Kontakt hinzufügen” und “kenne ich nicht” (damit der Vorschlag beim nächsten mal nicht schonwieder gemacht wird).
Venteria beispielsweise verknüpft Kontakte über gemeinsam erlebte Events und Dopplr hat eine recht komplexe Kontaktverknüpfungsmethode; greift dabei u.a. auch auf Flickr und Twitter zurück.

Facebook biete die Möglichkeit neue Mitglieder in die Community einzuführen, indem alte Mitglieder neuen Mitgliedern Freunde vorstellen.

Bei der ganzen Diskussion hat Silke, so ganz nebenbei, zugegeben, dass sie mit all ihren Community-”Freunden” gar nicht kommuniziert 😆
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Ohne die Twitter-Fountain hätte ich in Silkes Session viel verpasst:
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1500-1545 Session „Weltverbesserer-Communities 2“ (Raum „smatch“)

Da die erste Session noch nicht ausgereicht hat und noch von vielen Seiten Diskussionsbedarf angemeldet wurde, hat sich dazu entschlossen eine zweite Session zum gleichen Thema anzubieten.

Wir sind nun also auf der Suche nach einer Methodik zur Darstellung und Kategorisierung von NGOs und Weltretter-Communities und stoßen dabei auf die Frage, ob “böse” Firmen sich einfach nur nachhaltig darstellen und die Ökos dasschlucken – oder ob da mehr dahintersteckt?

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1600-1700 Feedback-Session (Raum „Xtopia“)

Nach den regulären Sessions gibt es bei allen Barcamps immer auch eine Feedback-Session um Lob und Kritik einzusammeln, aber dazu müssen erstmal alle Session vorbei sein, also warten:
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Die Feedback-Session war anstrengend. Richtig anstrengend.
Ich war eigentlich rund um glücklich, vorallem begeistert vom Catering und der Garderobe (sowas ist viel wert!), aber auch die Sessions an denen ich teilgenommen habe haben mir viel gebracht und ich konnte mich gut einbringen. Aber es gab auch kritische Stimmen – nämlich zuhauf.
Vielen waren es zu wenig Sessions, uninteressante Themen und die Sessions liefen ihnen zu passiv ab – einer trug vor und die anderen hörten einfach nur zu – wie in der Uni.
Ich muss zugeben, dass ist mir auch negativ aufgefallen. Ich mag es, wenn es auf Barcamps etwas chaotisch abgeht. Hier war alles sehr steif. Ich empfand das Nivaeu aber als überdurchscnittlich und ich habe viele Anregungen aus den Sessions mitgenommen und ich glaube auch, dass ich andere auf neue Ideen und Gedanken bringen konnte.
Hier eine kurze, stichwortartige Zusammenfasssung der Kritikpunkte.

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Letzte Überarbeitung des Artikels: 8. Oktober 2016


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2 Kommentare zum Artikel
“CommunityCamp 2008 in Berlin”

  1. […] Bericht vom CommunityCamp Berlin 2008 gibt es auf Support-Real-Life zu lesen. Auf diesem Blog gibt es dann nur eine handvoll kleinerer themenspezifischer […]

  2. […] doch mit der Zeit haben die Organisatoren bei anderen Camps (beispielsweise dem famos organisierten CommunityCamp) immer mehr dazu gelernt und so war das Ankommen durch einen größeren Check-In-Prozess […]


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