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Barcamp Hamburg 2008

Aufgepasst Freaks, Geeks und Nerds!

Ihr kommt nie hoch vom Sessel?
Ihr kommt nie raus aus der Bude?

Dann habe ich jetzt einen ganz besonderen Leckerbissen für euch!

Im vergangenen Jahr fand in den Räumen von Cellity das erste Hamburger BarCamp statt und dieses Jahr fand in den Räumen der Otto-Gruppe das zweite BarCamp in Hamburg statt.

Ich habe das Event schon bestens getwittert und möchte euch nun mit den Detailinformationen versorgen.

Freitag, der 21. November 2008: Die Warmup-Party

Die Party fand in der Skylounge des SIDE-Hotels statt. Etwas versteckt liegt das Hotel in einer kleinen Seitenstraße gegenüber der Hamburgischen Staatsoper. Als ich in der Skylounge im achten Stockwerk ankam, waren schon ein paar dutzend Barcamper versammelt und wurden mit Fingerfood, Bier und Wein versorgt. Die Stimmung war trotz des noblem Ambientes entspannt und äußerst kommunikativ.
Bereits auf der Party hatte man reichlich Gelegenheit interessante Menschen zu treffen.
Als gegen elf Uhr der Gratisausschank eingestellt wurde verlagerte sich die Party noch auf die Schanze, da war ich dann aber nicht mehr dabei; schließlich wollte ich am Samstag auch fit sein!

Samstag, der 22. November 2008

Check-In

2007 war das BarCamp noch eine sehr offene, teils chaotische Veranstaltung doch mit der Zeit haben die Organisatoren bei anderen Camps (beispielsweise dem famos organisierten CommunityCamp) immer mehr dazu gelernt und so war das Ankommen durch einen größeren Check-In-Prozess aufwändiger als letztes Jahr. Dafür wurden wir aber auch perfekt ausgestattet und bekamen:

Der Raumplan

Beim Check-In musste man sogar anstehen.
Danach habe ich natürlich gleich erstmal das WLAN-Netz am Rechner eingerichtet, sonst entgeht einem ja alles und dann ging’s auf zum Frühstück.

Obwohl sicher schon viele da waren, habe ich recht wenige von gestern Abend gesehen und die heiligen BarCamper-Hallen wirkten irgendwie leer.
Aber so war immerhin umso mehr vom Frühstück da! 😀

Das Frühstück hat sogar noch das vom CommunityCamp übertroffen und ich bin der Meinung, dass hier zuviel Luxus aufgefahren wird.
Schließlich sind BarCamps allesamt kostenlos und werden allein von den Sponsoren getragen.
Sarik Weber von Cellity hat sich als Sponsor der ersten Stunde ja auch schon über die fehlende Gegenleistung beklagt.
Beim ersten Barcamp gab es den ganzen Tag Brezeln und Saft und mittags gab es TK-Futter von Frosta – das reicht doch völlig!
Ich brauche für ein erfolgreiches Barcamp keine schnieken Schnittchen oder famosen Röllchen.
Das führt nur dazu, dass die Erwartungen an die kulinarischen Highlights bei den Barcampern steigen und sie sich dann über fehlende Beschreibungsschildchen der Mahlzeiten beschweren.

Mit Brezeln und Suppe passiert das nicht.

Call for Sessions

Leider viel zu spät, ich glaube es war halb elf (angesagt war 09:30 Uhr) fand im Raum Hermes (300 Personen) der Sessionpitch statt.
Besonders interessiert hatten mich die Spezialangebote von Otto itself. Es sollte deren 3D-Fotostudio und das Lager gezeigt werden – ein Eldorado für Freaks, Geek und Nerds.

Vom restlichen Pitch habe ich nicht so viel mitbekommen, da ich leider mitten in der Pitcher-Warteschlange gesessen habe und nicht alle deutlich genug in ihr Mikro genuschelt haben.

1130-1230 Session „Weltretter.org“ (Raum „SIDE“)

Die Session von Anne (weltretter.org) füllt sich sichtlich, sodsas sogar noch aus dem Raum Hermes zusätzliche Stühle organisiert werden müssen und einige auf dem Boden sitzen.
Anne hat ein paar Grundlagenfolien zum Thema Virales Marketing zusammengetragen und da sich im Publikum einige Leute finden, die tagtäglich mit viralem Marketing zu tun haben könnte sich das grandios entwickeln.

Es ist sogar jemand von der QSC AG und jemand von meinkartenspiel.de da.

Im Laufe der Session stellt sich das Publikum aber als recht anspruchsvoll dar und die Grundlagen auf Annes Folie reichen ihnen nicht aus.
Da wurde wohl etwas mehr erwartet 🙁

Dennoch konnten wir ein paar Fakten zusammentragen:

1230-1300 Session „die Zukunft der Blogs“ (Raum „smatch“)

Eigentlich wollte ich gerne bei Jans Session mitmachen, aber der Raum war so übervoll, dass ich doch lieber essen gegangen bin 😉

1330-1430 Session „High Availability und Skalierung“ (Raum „Hermes“ „Wong“)

Ich war ja bereits auf dem CommunityCamp in Berlin in der Skalierungssession von Réne Glembotzky, die hoch qualitativ ablief.
Da dieses Treffen hier nicht Communityfokussiert ist, erhoffte ich mir mehr Details zur tatsächlichen Umsetzung, als denn zum theoretischen Weg.

Rénes Session hat ganz toll den Weg gezeigt, von einem Webserver, der alle Requests alleine abfeiert bis hin zur kleinen Clusterfarm.

Diese Session lief leider etwas unkoordiniert ab lieferte aber doch hier und dort wertvolle Details, die ich sicher bei Zeiten ausprobieren werde:

1500-1530 Kaffeepause

1530-1630 Session „Usability“ (Raum „mobileo“)

Diese Session wurde von einer Agentur vorgestellt, die sich für Kunden mit dem Thema Usability auseinandersetzt und schon viele Tests organisiert hat.
Der Usability-Prozess: kontrollieren der Abläufe, erstellen von Personas, Experten-Evaluation und Konzepterstellung.

Usability-Tests werden in der Praxis meist mit Klickdummies in iterativen Tests durchgeführt.
Iterativ ist deshalb vorzuziehen, weil man so in der ersten Schleife schon die gröbsten Fehler findet, diese ausbessern kann und dann in der nächsten Schleife neue und detailliertere Fehler finden kann.
Im letzten Lauf holt man sich dann nur noch die Bestätigung, dass alle Änderungen erfolgreich waren.

Die oft verwendeten Umfragen auf der Homepage selbst, sollten nie länger als 10 Minuten dauern und möglichst nicht direkt auf der Startseite erscheinen, da diese zu schnell weggeklickt werden.

Am besten positioniert man die Umfrage-Layer am Abschluss einer vom Besucher getätigten Aktion (Recherche, Kauf, etc.).

Als Anregungen an die User um die Usability-Umfragen mitzumachen haben sich in der Praxis Monetarisierung und Gewinnspiele bewährt.

Sehr erfolgreich, und bei Weitem nicht so kostspielig, sind Guerilla-Usability-Tests.
Dabei fragt man beispielsweise einfach die Kollegen aus der Abteilung nebenan oder macht den Hausfrauentest.

Ein schönes Blog um immer auf dem Laufenden in Sachen Usability zu sein, ist das Usabilityblog.

1630-1730 Session „Agile Softwareentwicklung und Scrum“ (Raum „SIDE“ „N@twork“)

1730-1830 Session „Obama“ (Raum „Hermes“)

1900-open end Session „Powerpoint Karaoke“ (Raum „Hermes“)

Sonntag: N/A

Aufgrund einer Familienfestivität konnte ich am Sonntag leider nicht am Barcamp teilnehmen.

Letzte Überarbeitung des Artikels: 7. Februar 2014


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