Besonders beim Umzug bietet es sich an mal ordentlich auszumisten!
Je weniger Krams man mit in die neue Wohnung nimmt, desto kleiner fällt der Transporter aus, den man mieten muss, desto weniger muss man schleppen, desto weniger Helfer braucht man für den Umzug und desto schneller geht der gesamte Umzug auch über die Bühne.
Dabei gilt: jeder kann immer auf etwas verzichten.
Etwas Sinnloses, Nutzloses, Hässliches oder Überflüssiges zum Beispiel.
Folgende Fragen helfen dabei, sich von Dingen zu trennen, an die man sich schon Jahre gewöhnt hat:
- Ist es schön?
- Ist es nützlich?
Habe ich es innerhalb der letzten sechs Monate gebraucht? - Welchen Platz bekommt es in der neuen Wohnung?
- Macht es mein Leben besser?
- Würde ich es vermissen, wenn es nicht mehr da wäre?
Durch die Beantwortung dieser fünf Fragen, bilden sich idealerweise drei Haufen:
- Ich möchte es behalten
- Es kann weg
- verschenken
- spenden
- entsorgen
- Ich weiß es nicht
Bei den beiden ersten Haufen sollte klar sein, was damit passiert. Der erste Haufen zieht mit um, der Zweite bleibt in der alten Wohnung und der Krams daraus wird entweder entsorgt oder an Bedürftige verschenkt.
Der dritte Kramshaufen erfährt eine Sonderbehandlung: die Dinge daraf werden nach Themen sortiert in Kartons verpackt, beschriftet und landen in der neuen Wohnung direkt im Keller.
Erst wenn man innerhalb der ersten sechs Monate nach Umzug etwas daraus vermisst, wird die Kiste geöffnet und nur das Vermisste entnommen! Der Rest wird nach Ablauf der sechs Monate entsorgt/verschenkt ohne noch einmal hineinzusehen!
Denn wenn Du den Krams erstmal wieder siehst und ihn in Händen hältst, dann fällt Dir doch wieder nur eine Ausrede ein etwas zu behalten, was Du gar nicht brauchst.
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