Heute entscheidet der Bundestag in Berlin darüber, ob folgende Daten auf Vorrat sechs Monate lang gepseichert werden sollen:
- Festnetz, Mobil- und Internetelefonie: Beteiligte Telefonnummern, Dauer, Datum und Uhrzeit der Gespräche.
- Mobiltelefone: zusätzlich der Standort der Anrufer bei Gesprächsbeginn, die eindeutig dem Gerät zugeordnete IMSI-Nummer sowie SMS-Verbindungsdaten
- Internet: die dem Computer vom Internetprovider zugeteilte jeweilige IP-Adresse, der Anschluss, über den die Internet-Verbindung hergestellt wird, Dauer, Datum und Uhrzeit der Verbindung
- E-Mail: Adressen, Ein- und Ausgangsdaten der Kommunikationspartner (Daten aus dem E-Mail-Header)
- Die Inhalte der Kommunikation sollen nicht gespeichert werden.
Quelle: Tagesschau.de
Dieses Ereignis nehme ich mir zum Anlass, die Verschlüsselung mittels PGP/GPG bei mir einzuführen.
Dann sollen sie gerne speichern und speichern und speichern.
Und wenn sie dann eine E-Mail von mir entschlüsselt haben, wissen sie wie mein Einkaufszettel vor drei Wochen aussah.
Gratulation!
Denn ich frage mich, was sie mit den E-Mail-Headern anfangen wollen, wenn die Inhalte der Kommunikation nicht gespeichert werden sollen. Was nützt es denen zu wissen, wann ich wem mit welchem E-Mail-Programm eine E-Mail schrieb?
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