Gestern Abend im Kino gewesen.
Gegeben wurde ‘Krieg der Welten’ von HG Wells.
Weltliteratur, sozusagen.
In Stimmung bringen
Um 20:00 Uhr war Film- bzw. Werbebeginn.
Nach einer kurzen Belehrung über Raubkopiererei schrien einen die erste Werbespots an, die mich irgendwie an die schlechten Erstsemester Filme erinnerten und mittendrin tauchten zwei recht ungehaltene Personen auf, die uns baten
deren Plätze zu verlassen.
Nach viel Ticket-Vergleicherei stellten wir dann fasst, das die beiden zwar Tickets für diesen Film, an diesem Wochentag und dieser Uhrzeit haben, aber leider eine Woche später.
Die Herrschaften haben sich dann irgendwo noch dazwischen gedrückt.
Nu geht’s los!
Kurz darauf startete auch der Hauptfilm mit großen Brimborium, aber leider ohne Eismann
Die Story
Unvorstellbar intelligente Außerirdische beobachten das Leben auf der Erde schon seit Millionen von Jahren, lange bevor es die Menschen überhaupt gab, und warten nur auf den richtigen Moment anzugreifen. Dieser ist nun gekommen
und große Gewitter kündigen das Ende der Menschheit an.
Das Ganze mit Tom Cruise in der Hauptrolle.
Ich muss dazusagen, eigentlich mag ich Tom Cruise als Schauspieler.
Nicht wegen seines nackten Hinterns in Top Gun, sondern wegen seiner humoristisch besonders wertvollen Einlagen in Mission Impossible 2
.
Doch hier: Tom Cruise, ein Tom Cruise der alles kann aber nichts tut.
Er hat Stress im Job und Stress mit der Familie.
Setting up the plot
Seine Ex will mit ihrem Neuen ihre Eltern besuchen und liefert die beiden Kiddies bei Herrn Cruise ab. Die Kiddies stehen aber nicht so wirklich auf ihren ‘Dad’.
Macht aber auch nichts, denn kurz darauf gibt es einen großen Knall
und alle laufen weg.
Das Ziel der Dreiergruppe: Boston, dort wollten Mami und der neue Dad nämlich hin um endlich mal Ruhe vor den Bälgern zu haben.
Die Flucht beginnt
Auf dem Weg dorthin werden Sie von Aliens
fast weggezappt, von einem abstürzenden Flugzeug
fast erschlagen, von einer Meute Fußgänger fast gelyncht, von einer umkippenden Fähre fast erschlagen, von einer riesigen Explosion fast zerfetzt, von einem Irren fast gekillt und von einem Außerirdischen fast getrunken.
Doch Tom Cruise, ein Tom Cruise der alles kann aber nichts tut, rettet alle drei immer wieder irgendwie vor diesen kleinen Katastrophen inmitten der Großen.
Endlich: das Ende
Irgendwann, als die Geschichte schon lahm wurde und dem Regisseur wohl nichts besseres mehr einfiel, da nur noch blutsprühende Alien-Roboter durch die Gegend liefen und die Landschaft in ein angenehmes Rot tauchten, ging der Film dann zu Ende.
Alle Alien-Roboter fielen auf einmal mehr oder weniger von alleine um, da sie mit den kleinen Bakterien auf der Erde nicht zurecht kamen und daran starben.
Diese unvorstellbar intelligenten und hochtechnologisierten Roboter sind anscheinend zu blöd mal eine Wasserprobe zu nehmen oder die Atmosphäre zu analysieren, genau wie in Signs.
Dort haben Außerirdische den blauen Planeten erobern wollen, obwohl sie gar kein Wasser vertragen *an den Kopf fass*
Große Abschlussszene
Natürlich haben alle überlebt und treffen in dem völlig entleerten Boston alle anderen Familienmitglieder wieder.
Was für’n Stuss!
Kann mir kaum vorstellen, dass Wells so einen Mist geschrieben hat.
Ich glaube ich werde mir mal das Buch querlesen…
Sehr kompakt auch die Kritik von Herrn Preidel
- Kinotipp: Midnight in Paris5. September 2011
Coraline 3D25. August 2009
Avatar – die Legende von Aang20. August 2009
Tim Burton – Alice im Wunderland23. Juli 2009
Carsten Köthe’s Schleswig-Holstein-Wort: Tipps4. November 2005
Computer Hacken für Dummies7. Mai 2005
Wie alt werden Marienkäfer?11. November 2006
Willkommen in der Arbeitslosigkeit16. April 2005


3 Kommentare zu Krieg der Welten
Von Wärmebildkameras mal ganz abgesehen..
Stimmt, daran hatte ich auch nicht gedacht…
[...] handelt sich um diese Welt. Und die habe ich mir gestern im Kino angesehen. Wie schon bei Krieg der Welten folgte der Film einer Belehrung über das Vergehen, diesen [...]